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30.09.1994

Faxline DDC fuer besten Grafikmodus

M. Sendmann, Karlsruhe: Was verbirgt sich hinter der Bezeichnung DDC? Sie soll im Rahmen von Microsofts Plug and play eine Rolle spielen.

Die Redaktion: DDC steht fuer Display Data Channel und ist eine bei der VESA (Video Electronic Standards Association) zur Verabschiedung anstehende Norm fuer Monitore. Der Theorie nach schalten sich DDC-geeignete Grafikkarten und Monitore automatisch in den richtigen und bestaufloesenden Modus. Sowohl Microsoft mit "Plug and play" wie auch IBM mit "Play at will" wollen DDC unterstuetzen. Da sich der geplante Standard derzeit noch in der Entwicklung befindet, werden entsprechend konforme Geraete nicht vor Mitte 1995 erwartet. Wer jetzt schon DDC-Monitore anbietet, betreibt Wishful Marketing (WM).

Formel fuer die Server-Leistung

M. Gierchen*, Hanau: Gibt es eine Formel fuer Novell-Netze, nach der sich berechnen laesst, wann es in Sachen Leistung besser ist, mehrere Fileserver oder einen Superserver einzusetzen?

Die Redaktion: Die einzige uns bekannte Formel ist wahrscheinlich auch die wirtschaftlichste: die Addition der kleinen Fileserver und der Preisvergleich mit dem grossen Boliden. Ansonsten lassen sich derart abstrakt keine Aussagen treffen. Sicherlich kann die geschickte Aufteilung eines Netzwerks mit mehreren Abteilungs- Servern die Leistung betraechtlich steigern, wenn ein ueberlasteter Server dadurch geschont wird. Doch selbst in einem solchen Fall muss zuallererst der Grund fuer die Ueberlastung gesucht werden, ehe man weitere Server anschafft. Mitunter sind nicht einmal die Server-Kapazitaeten, sondern eine unguenstige Partitionierung des Netzwerks schuld. Aber auch dafuer existieren keine handfesten Formeln. Was es sehr wohl gibt, sind Programme, mit denen Sie ein Szenario entwerfen und durchrechnen koennen.

Treiberprogramm fuer Disney-Karte

G. Traub, Gelnhausen: Wir wollen Programme verwenden (DOS und Windows), die zur Sprach- und Soundausgabe eine Soundkarte benoetigen. Gibt es eine Software (Treiber), die es ermoeglicht, das Disney-Soundzubehoer "The Sound Source" als Ersatz fuer eine Soundkarte mit solchen Programmen zu verwenden. Oder gibt es eine andere kompatible Soundkarte, die wie das Disney-Soundzubehoer ueber die parallele Schnittstelle betrieben werden kann?

Die Redaktion: Disneys Sound Source ist nicht als echte Soundkarte ausgelegt, sondern dient ausschliesslich der Unterstuetzung von speziellen Computerspielen. Treiber fuer Soundfunktionen unter Windows oder DOS sind uns nicht bekannt. Von den Soundsystemen fuer den parallelen Port sind nur wenige Multimedia-faehig in dem Sinn, dass sie bruchlos Midi-Funktionen und eine CD-ROM unterstuetzen. Von der Konstruktion her sind diese Systeme zumeist auf Voice-Mail ausgelegt (zum Beispiel Interactives "Sound Xchange Plus" fuer M- Mail, "The CAT" von Vocaltec fuer Lantastic Mail). In einschlaegigen Laptop-Fachgeschaeften finden Sie vor allem den "Audioman" von Logitech oder das "Port-Able Sound Plus" von DSP Solutions. Stichwort Laptop: Anstelle der Loesungen fuer den parallelen Port sollten Sie auch PCMCIA-Soundkarten in die engere Wahl einbeziehen: Newmedias "Wavejammer" und "Daytona" von Turtle Beach Systems bieten Multimedia-Sound von der Karte.

Conner fuer OS/2 oder DOS?

R. Ettle, Regensburg: Wie kann ich eine neue Conner-IDE-Festplatte auch unter OS/2 zum Laufen bringen? Ich habe DOS 6.2 und OS/2 2.11 ueber den Boot-Manager auf einer Conner-HD (Master) installiert. Unter DOS kann ich per mitgelieferter Software auch die ueber 1024 hinausgehenden Zylinder auf der HD ansprechen. Das gelingt mir unter OS/2 nicht. Gibt es eine Moeglichkeit, die restlichen logischen Laufwerke FAT-formatiert unter OS/2 nutzbar zu machen?

Die Redaktion: Der springende Punkt ist die FAT-Formatierung Ihrer neuen Festplatte. Fuer sie gilt die Beschraenkung auf 1024 Zylinder. Wenn Sie auf das High Performance File System

(HPFS) von OS/2 wechseln, verschwindet das Problem, dafuer sind die dann angelegten Partitionen nicht ohne weiteres unter DOS zu lesen.

NLMs auf den Zahn gefuehlt

J. Bittler*, Berlin: Gibt es einen Dissembler, der mit den NLMs von Netware-Programmen zurechtkommt? Oder bieten sich andere Moeglichkeiten an, NLMs auf ihre Tauglichkeit hin zu testen?

Die Redaktion: Klassische Assembler sind nicht in der Lage, unter Netware laufende Programme zu bearbeiten. Fuer eine solche Aufgabe gibt es "NLM-Disasm" von der amerikanischen Base Technology (Fax: 001 619 279 8766, ein deutscher Distributor ist nicht bekannt). NLM-Disasm arbeitet mit den Assemblern von Borland und Microsoft und benoetigt den Watcom-Linker. Eine andere Moeglichkeit bietet "NLM-Check" von Nu-Mega im Vertrieb von Kessler Software (Fax: 05 51/ 50 76 222). Dieses Programm ueberwacht, wie sich ein NLM verhaelt, indem es peinlich genau die Nutzung der Systemressourcen auffuehrt.

Die gepackte E-Mail versagt

D. Hagen, Iserlohn: In unserer Informatikabteilung gibt es das Problem, dass E-Mail mit Dateianhaengen zwischen Mac-, DOS/ Windows- und OS/2-Rechnern ausgetauscht werden soll, die Daten, die mit dem Packer "Stuff It" auf der Macintosh-Plattform erstellt wurden, jedoch nicht von den PCs gelesen werden koennen. Schlimmstenfalls zerstoeren sie das gepackte Archiv.

Die Redaktion: Sinnvoller erscheint uns die PD-Sammlung der "Mac Archive Utilities for OS/2", die von John Paul Morrison zusammengestellt wurde. Mit ihr koennen alle gaengigen Mac-Formate PC-gerecht entpackt werden. Die Sammlung wird im Internet verteilt und kann per FTP unter anderem von ftp.informatik. fh-muenchen.de/ pub/os2/tools/ macutils.zip bezogen werden.

X-Tools fuer Projektsteuerung

S. Hegst*, Bad Schussenried: Fuer ein Steuerungsprojekt suchen wir den Hersteller oder Distributor von "Xdos", das uns als Realtime- System genannt wurde.

Die Redaktion: Ein System namens Xdos ist uns nicht bekannt. Von der Buchstabenfolge her scheint "RTX-DOS" am ehesten Ihrer Anfrage zu entsprechen. Dieses System wird ueber die Schweiz von der Technosoftware AG (Fax: 004164/519045) vertrieben. Andere Systeme, die in Frage kaemen, sind "QNX" von der Frankfurter QNX Software (Fax: 069/9754 6356) und "Flexos" von Novell.

*Namen von der Redaktion geaendert.