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19.08.1994

Faxline Kein Verlass auf Vinca?

H. Pohl, Fuerth: Fuer die Installation eines Ersatz-Servers im Novell-Netz wird die Software "Standby-Server" von Vinca angeboten. Da diese Firma nebst Produkt ziemlich unbekannt ist, waere es interessant zu wissen, welche Erfahrungen mit dieser Software vorliegen.

Die Redaktion: Ganz so unbekannt ist die Loesung von Vinca, die sich inzwischen auf dem Release-Stand 2.0 befindet, nicht. Uns sind bislang keine negativen Erfahrungen zu Ohren gekommen. Neben dem Newcomer Vinca wird das Spiegeln von Servern uebrigens auch von Horizons Technology mit dem Produkt "LAN-Shadow" unterstuetzt.

E-Mail unter OS/2

B. Tuchstedt, Kassel: Welche E-Mail-Software fuer das OS/2- Betriebssystem und Netware 3.12 auf der Server-Seite wird von IBM oder Novell hergestellt oder vertrieben?

Die Redaktion: Beide Firmen vertreiben derzeit kein Mail-Programm unter OS/2 fuer Netware. Bei Novell soll im Rahmen der von Wordperfect eingebrachten Groupwise-Strategie (ehemals WP-Office, dann WP-Symmetry) eine OS/2-Variante erscheinen. Ferner ist vom Autor des in Netware 3.12 integrierten "First Mail" eine OS/2- Variante unter dem Namen "Pegasus Mail" geplant. Sollte in Ihrem Netzwerk neben Netware ein NFS-Server via TCP/IP im Netz vorhanden oder geplant sein, so empfiehlt sich IBMs TCP/IP fuer OS/2. In diesem Paket werden zwei OS/2-Mail-Programme angeboten: "LaMail" fuer die textorientierte Kommunikation und "Ultimedia Mail/2" fuer den multimedialen Nachrichtenverkehr, vorzugsweise zur RS/6000- Welt. Schliesslich sei auf Lotus verwiesen, das fuer sein auch unter Netware laufendes CC:Mail einen OS/2-Client vertreibt.

Hilfe per DFUE bereitstellen

E. Faerber*, Ingolstadt: Wir suchen nach einer kostenguenstigen Moeglichkeit, die in einem Novell-Netz verfuegbaren Hilfedateien externen Mitarbeitern und Interessenten elektronisch (per DFUE) zur Verfuegung zu stellen. Die Dokumente sind wie Netware Help im Folio-Format abgelegt.

Die Redaktion: Ihrer Beschreibung nach ergeben sich drei Moeglichkeiten. Ohne jede Arbeit an den Dokumenten und ohne zusaetzliche Software koennen Sie Ihrer Clientel ein Login per Modem in das Netz anbieten, das allein den Zugriff auf Folio-News gestattet. Eine Alternative ist das Komprimieren der Hilfe in einzelne Dateien, die ueber E-Mail mit Netware MHS als Transportsystem verschickt werden. Eine Variante dieser Technik ist der Einsatz eines Library-Servers: Die gepackten Dokumente liegen auf dem Rechner zum Abruf via

E-Mail bereit. Ein solches Server-Modul wird von Infinite Technologies angeboten (Ing.-Buero Lendroth, Fax: 04 21/6 36 23 44). Das Verfahren ist problematisch, wenn Ihre Interessenten ueber Internet-Verbindungen zugreifen. Hier bietet sich als letzte Moeglichkeit die Konvertierung aus dem Folio-Format in das HTML- Format an, das anschliessend ueber einen WWW-Server abrufbar ist. Die entsprechende Software fuer den Konverter wie fuer den Server kann ueber das EASE-System von Novell bezogen werden.

MS-Winword speichert nicht

C. Schwach*, Bremen: Winword 6.0 laeuft unter Netware 3.12, Windows ist lokal auf jedem Rechner installiert. Teilweise koennen die Anwender ihre lokalen Laufwerke nicht zum Speichern nutzen. Das Upgrade auf Winword 6a wurde bereits eingespielt.

Die Redaktion: Ueberpruefen Sie zunaechst, ob auf den lokalen Arbeitsplaetzen das DOS-Programm Share.exe korrekt geladen wird. Es ist zwingend erforderlich, da Winword ein Dokument doppelt laden kann, etwa wenn bei groesseren Texten innerhalb des Dokuments gesprungen wird. Als naechstes muessten Sie feststellen, ob fuer die lokalen Windows-Versionen die Datei Storage.dll korrekt installiert wurde. Sie steuert das Abspeichern von Texten im neuesten Winword-Format. Als Test bietet sich die Speicherung in einem anderen Format

(Winword 2.0 oder RTF) an, das nicht ueber Storage.dll gesteuert wird.

Unsicherheit bei Login-Prozeduren

B. Guden, Goettingen: Jeder User kann im Novell-Netz mit dem Befehl Login/S unter anderem alle Sicherheitsmassnahmen durchbrechen, die wir im System-Login-Script vorgesehen haben. Die Option S ist zwar fuer den Supervisor sehr sinnvoll, jedoch ein grosser Unsicherheitsfaktor. Wie kann ich sie fuer andere sperren?

Die Redaktion: Die Option /S (Script) steht zunaechst einmal nur fuer den Verweis auf ein anderes Login-Script als das standardmaessige System- und das User-Login-Script. Sie hat keinen Einfluss auf die Netzwerksicherheit. Es gibt eine ganze Reihe von Moeglichkeiten, das Login so zu gestalten, dass die Anwender nicht die Option/S ausfuehren koennen. So koennen Sie schon mit einfachen Mitteln aus der Public-Domain jeden Ausstieg aus der Autoexec.bat verhindern (mit Treibern wie Break.sys) und das Logout so gestalten, dass die Pfadangaben nicht laenger auf ein Login- Verzeichnis zeigen.

PIMs auf PDAs einsetzen

D. Erich*, Hamburg: Wir wollen in unserer Arbeitsgruppe auf einen Personal Information Manager umsteigen, wobei der mobile Einsatz auf PDAs erfolgen soll. Gibt es fuer diese Kleinstrechner ausreichend maechtige Programme, die auch langfristige Projekte und Teamarbeiten verwalten koennen?

Die Redaktion: Was immer auf den PDAs der besseren Preisklasse zur Terminverwaltung eingesetzt wird, braucht den Vergleich mit PC- Software nicht zu scheuen. Wenn Sie jedoch einen nahtlosen Uebergang suchen, sind Sie mit der Kombination des "HL 100LX" (demnaechst "200LX") und des Windows-PIM "Organizer" von Lotus am besten bedient. Obwohl dies in der Dokumentation zum 100LX sorgfaeltig verschwiegen wird, ist der eingebaute Terminplaner Lotus-kompatibel.

Mitschneiden von ASCII-I/Os

J. Simonsen, Hamburg: Kennen Sie ein Cast-Tool unter DOS, das ein automatisches Mitschneiden der ASCII-Ein- und Ausgaben mit spaeterem automatischem Abspielen und Verifizieren des Programmablaufs erlaubt?

Die Redaktion: Ein solches Tool waere "Gate" von der Firma VComm im Vertrieb von SOS Software (Fax: 08 21/257 82 50), das nicht nur ASCII, sondern alle I/O-Ausgaben (etwa Mausbewegungen) einfaengt.

* Name von der Redaktion geaendert