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18.11.1994

Faxline Keine CD-ROM unter Netware

F.Mertens, Cuxhaven: Mein CD-ROM-Laufwerk "NEC 3XI" (eingebautes Geraet mit SCSI-Schnittstelle) wird unter Novell, Version 3.12, beim Laden von CDNASPI oder ASPICD nicht erkannt. Beim Starten unter DOS dagegen ist der Zugriff moeglich. Eingebaut ist ferner ein SCSI-Adapter 2940 von Adaptec und eine PCI-Hauptplatine. Wie kann ich mein CD-ROM-Laufwerk auch unter Novell nutzen?

Die Redaktion: Moeglicherweise liegt ein Konflikt auf der Ebene der Chipsaetze vor, wenn das Motherboard mit dem 6220-Chipsatz bestueckt ist. Versuchen Sie in der Zeile, die den Adaptec-Treiber laedt, den Parameter 6220=ON einzutragen. Eine andere Fehlerquelle koennte das Modul ASPITRAN.DSK sein, von dem ein Patch ueber den Novell-Support bezogen werden kann.

Zehn Meter Kupferdraht?

M. Huettig*, Erlangen: Mein PC steht im Arbeitszimmer, weit von einer Telefonsteckdose entfernt. Um am Datex-J-Dienst teilnehmen zu koennen, verwende ich im Augenblick ein zehn Meter langes Kabel - eine Notloesung. Gibt es eine Moeglichkeit, diese Strekke per Funk zu ueberbruecken?

Die Redaktion: Es existiert eine Reihe von Moeglichkeiten, die jedoch ihren Preis haben. Unter 1600 Mark, wie sie etwa bei der Funkstrecke "Netwave" von Xircom anfallen, waere allenfalls das hierzulande noch nicht zugelassene "Airshare" von Traveling Software fuer zirka 600 DM zu nennen. Bei beiden Methoden muessen Sie mit einem alten PC ein Mininetz einrichten - die Funkbruecke braucht einen Rechner als Basisstation. Am billigsten kaeme eine Loesung mit Infrarotsender und

-empfaenger, jedoch ist hier die Uebertragung nur fuenf Meter weit zuverlaessig. Arp Datacom (Fax: 0 60 74/49 11 11) bietet ein serielles Infrarot-Startset fuer etwa 400 DM an.

AMI-Aufklaerung gesucht

B. Ralf, Hannover: Wir wollen unsere 486er Rechner selbst montieren und konfigurieren. Bei den Hauptplatinen scheint das BIOS von American Megatrends (AMI) der Standard zu sein. Dazu haetten wir gerne noch mehr Informationen. Gibt es Literatur dazu, oder hat AMI eine deutsche Vertretung?

Die Redaktion: AMI hat zwar in Muenchen eine deutsche Vertretung, die jedoch nur fuer das OEM-Geschaeft zustaendig ist. Im Shareware- Bereich gibt es das deutsche Programm "AMI-Setup" (unter anderem bei Computer Solutions, Fax: 080 92/3 17 27). Wenn Sie dieses Programm beim Autor registriert haben, bekommen Sie eine Online- Referenz, die mehr als 100 Einstellungen in Deutsch erklaert. Als hilfreiche Literatur kann sich das Buch "The undocumented PC" von Frank van Gilluwe erweisen.

Adresse gesucht

F. Hintze*, Stuttgart: Die Netzkarte NE2000 wird von WfW 3.11 nicht mehr initialisiert. "Fehler beim Laden des Geraetetreibers NE2000.DOS". Zur Behebung des Fehlers wird empfohlen, den Adressbereich der Netzkarte im EMM 386 auszuschliessen. Die Diagnose mit Microsofts "msd" bringt mich aber nicht weiter.

Die Redaktion: Die Standardadresse der NE2000 liegt bei D000H, was andere Speicheranalysatoren wie "Manifest" von Quarterdeck zeigen koennen. Versuchen Sie Werte von D000-FFFF und die Option Noems, die nur Extended Memory benutzt. Hat sich das Netzwerk-Setup in letzter Zeit nicht geaendert, so kann eine neue Videokarte oder eine andere Karte mit Speicherzugriff fuer das Problem verantwortlich sein.

Warp im Netz

R. Koppleski*, Passau: Wir benoetigen Informationen, wie bei der neuen OS/2-Version 3 die Integration in TCP/IP-Netze funktioniert. Wir setzen TCP/IP fuer OS/2 im LAN ein.

Die Redaktion: In der Version OS/2 Warp, Version 3, ist eine rudimentaere TCP/IP-Koppelung ueber Modemleitungen (SLIP) enthalten. IBM nennt diese zusammen mit einigen Utilities das

"Internet Access Kit". Dieses Kit ist nicht kompatibel zur LAN- Installation von TCP/IP. Entweder Sie verzichten auf die Angebote des Kits, oder Sie erwerben den neuen OS/2-LAN Client fuer die entsprechenden Workstations, wenn der in einem Monat erscheint. Dieser Requester gestattet nicht nur die gleichzeitige Arbeit mit beiden TCP/IP-Varianten, sondern auch mit anderen Netzwerkprotokollen wie IPX von Novell.

Software zur Datendistribution

B. Gerald*, Sinzheim: Wir suchen nach Standardsoftware zur Datendistribution. Unser Problem ist dabei, dass die Informationen rund um die Welt verteilt werden muessen und ueber unsere bestehenden LAN-to-LAN-Verbindungen laufen sollen. Sichergestellt sein muss, dass der Datenverkehr nachvollzieh- und wiederholbar ist und die Reihenfolge zuverlaessig festgelegt werden kann. Wir brauchen zusaetzlich Programmierschnittstellen, damit wir die Software automatisieren und an unsere Anwendungen anpassen koennen. Als Protokoll wird TCP/IP eingesetzt, das Zielsystem sind Windows- PCs. Server ist ein HP9000/800 unter dem Betriebssystem HP-UX.

Die Redaktion: Als Standardsoftware bei der Softwaredistribution auf den genannten Plattformen wird haeufig IBMs "Netview Distribution Manager" eingesetzt. Eine Alternative ist das "Distribulink"-System von der Legent Corp., das unter anderem mit HPs Openview zusammenarbeitet. Mit Prevail/XP bietet die Firma ein Hilfsprogramm zur Datendistribution an.

Neue Platten, neues Glueck

U. Bombrowski*, Hameln: Ich suche Informationen zum Kuerzel FC-AL und besonders zu den Leistungsdaten dieser Technik fuer Festplatten und Schnittstellen.

Die Redaktion: FC-AL steht fuer Fiber Channel Arbitrated Loop und ist eine kuenftige SCSI-Norm, die noch vom ANSI-Komitee XT310 verabschiedet werden muss. Hardware fuer diese Norm wird im Fruehjahr 1995 erwartet. FC-AL ist auf Hochleistungssysteme mit Servern und Drive Arrays ausgelegt. Im Unterschied zu herkoemmlichen parallelen SCSI-Systemen ist das Glasfaser-SCSI seriell konzipiert. Es kann 100 MB/s bewaeltigen und maximal 126 Laufwerke verwalten. Die Glasfaserkabel koennen bis zu zehn Kilometer lang sein. Damit unterscheidet sich FC-AL deutlich vom konventionellen parallelen UltraSCSI, das ebenfalls als naechster SCSI-Standard bei amerikanischen Herstellern im Gespraech ist.