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17.03.1995

Faxline Probleme mit doppeltem Cache

S. Birnbaum, Ruesselsheim: Wir haben vor kurzem zahlreiche PCs von Windows 3.1 auf Windows for Workgroups 3.11 umgestellt. Dadurch ist die Performance rapide gesunken. Ursache hierfuer ist, dass sowohl Smartdrv.exe in der Autoexec.bat als auch der WfW-3.11- Cache mit je 2048 KB aktiviert sind. Dadurch fehlt zuviel Hauptspeicher, so dass Windows haeufig auf die Auslagerungsdatei zugreifen muss. Wie sollte man nun die beiden Platten-Caches einrichten, wenn sowohl unter DOS als auch unter WfW 3.11 gearbeitet wird?

Die Redaktion: Leider koennen wir Ihre Frage nicht ganz nachvollziehen. Smartdrive ist das Cache-Programm, das auch fuer WfW die Cache-Funktionalitaet bereitstellt. Sollten Sie tatsaechlich ein weiteres Cache-Programm geladen haben, so heben sich beide in ihrer Wirkung auf. Ein anderer Fall ist jedoch, wenn Smartdrive mit dem sogenannten Double Buffering in der Config.sys geladen wird (Zeile "device=c:

windows

smartdrv.exe /double buffer"). Dieser Aufruf laedt nur den Puffer, nicht jedoch die Cache-Funktion von Smartdrive, die dann mit Autoexec.bat nachgeladen wird. Allgemein verlangsamt das Double Buffering den Rechner erheblich, wenn es im UMB-Bereich stattfindet. Daher wird sehr oft der Parameter /L in der Autoexec.bat nachgesetzt, um das Buffering wieder in den konventionellen Arbeitsspeicher zu zwingen. Dann ist der Rechner entsprechend schneller, hat aber auch weniger Speicher zur Verfuegung: Ihr Hauptspeicherproblem laesst gruessen. Ueberlegen Sie, ob Sie nicht ganz auf diesen Zusatzpuffer verzichten koennen: Bei Eingabe von Smartdrv wird die aktuelle Funktionsweise gezeigt. Stehen alle Buffer-Werte der Laufwerke auf No, N oder Nein, so koennen Sie sicher auf das Buffering verzichten. Es wird weder von IDE- noch von neueren SCSI-Festplatten-Controllern benoetigt und dient einzig zur Absicherung aelterer Busmaster-Modelle.