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27.01.1995

Faxline Programmstart selbstgemacht

M. Waona, Duesseldorf: Wir moechten den Programm-Manager durch ein selbstentwickeltes Programm fuer das User-Login ersetzen (Eintrag in der System.ini). Aus diesem Programm heraus soll dann Progman.exe gestartet und aus diesem wiederum die Autostart-Gruppe abgearbeitet werden. Gibt es dazu eine einfache Loesung oder Tools, die das ermoeglichen?

Die Redaktion: In Unkenntnis der von Ihnen eingesetzten Programmierumgebung koennen wir an dieser Stelle nur einen ersten einfachen Weg skizzieren. Bewaehrt hat sich das Setzen einer Umgebungsvariablen, die praktisch abfragt, welche Programme gestartet werden sollen, und diese dann in die Shell-Anweisung einsetzt. So koennen Sie variabel Ihr eigenes Programm oder die Autostart-Gruppe starten lassen. In Turbo saehe das Shellstart- Programm Shells.exe so aus:

PROGRAM ShellS;

USES

WinTypes, WinProcs, WinDOS;

BEGIN

WinExec(GetEnvVar('SHELL'),

SW-SHOW);

END.

Hilfe fuer den Helpdesk

P. Tazer*, Muenchen: Wir ueberdenken gerade die Organisation unserer betriebsinternen Benutzerunterstuetzung (bei uns "Helpdesk"). Diesbezueglich bin ich an Kontaktadressen interessiert und vor kurzem auf den Namen des "Help Desk Institute" gestossen. Wissen Sie eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer dieser Organisation?

Die Redaktion: Das Help Desk Institute (HDI) ist ein Zusammenschluss von rund 3200 Mitgliedern, die in ihren Firmen Helpdesks installiert haben. Fuer die Mitglieder unterhaelt das HDI einen List-Server im Sinne einer geschlossenen Diskussionsgruppe. Der Vereinssitz ist in den USA: The Help Desk Institute, 1755 Telstar Drive Suite 101, Colorado Springs, CO 80920, USA, Tel.: 001-719-531-5138.

Quetzal gesucht

Z. Buechle, Bonn: Unser Unternehmen sucht eine Software zur Unterstuetzung der Helpdesk-Taetigkeiten inklusive Inventarisierung fuer PC und Mainframe-Hardware. Wir sind dabei auf das Produkt "Quetzal" aufmerksam geworden. Wer ist der Hersteller, wie sind die Konditionen? Gibt es noch andere Anbieter?

Die Redaktion: Quetzal wird mit einem Windows-, DOS- und OS/2- Front-end fuer die Helpdesk-Mitarbeiter geliefert und kommt von der Firma Datawatch (Fax: 001-919-549-0065). Die in Koeln ansaessige Firma Workgroup Systems hat im vergangenen Jahr die auf Windows portierte Version 3.1 vorgestellt. Quetzal unterstuetzt alle gaengigen PC-Netze und kostet etwa 15000 Dollar fuer 15 vernetzte PC-User plus einem Host (fuer die Inventur). Ausserdem gibt es eine ganze Reihe von Helpdesk-Anbietern, deren Produkte die ohnehin notwendige Inventarisierung enthalten. Die Grundfrage bei der weiteren Entscheidungsfindung muesste sich damit befassen, ob Helpdesk-Funktionen fuer PC und Mainframe zusammengefasst werden sollen. PC-spezialisierte Helpdesks wie der "Norton Administrator" von Symantec, Shanys "Alertview" oder Intels "LANdesk" sind im PC- Bereich maechtiger und erheblich preisguenstiger.

Backup mit wenig Speicher

R. Leopold*, Muenster: Gesucht wird ein Backup-Programm fuer DOS, das maximal 450 KB konventionellen Hauptspeicher beansprucht und QIC-80 oder das Servo-Track-Format unterstuetzt.

Die Redaktion: Leider koennen wir in dieser allgemeinen Form die Frage nicht ausreichend beantworten: Bei den modernen Backup- Programmen unter DOS richtet sich der Speicherbedarf nach der Art, wie Ihr Bandlaufwerk im PC angeschlossen wird. Haengt das QIC-80- Bandlaufwerk an einem eigenen Spezial-Controller, so braucht es mindestens 530 KB RAM. Die gewuenschten 450 KB sind allenfalls bei einer SCSI-Konfiguration ausreichend. Versuchen Sie in jedem Fall, den vorhandenen DOS-Speicher zu optimieren, indem DOS und moeglichst viele Treiber in den erweiterten Systemspeicher und den UMB geladen werden. Als Programm wuerde sich etwa IBMs PC-DOS, Version 6.3, eignen, das mit dem Optimierer "RAM Boost" und "CP- Backup" von Central Point/Symantec kommt. Dieses Programm unterstuetzt sowohl QIC-80 wie Servo Tracks.

Start ohne Autostart

R. Stahl, Moenchengladbach: Zur Administration von PCs moechte ich Windows 3.1 aus einer Bat-Datei starten, ohne dass die Autostart- Gruppe ausgefuehrt wird. Dies soll ohne Betaetigung der Shift-Tasten und ohne Aenderung einer Ini-Datei moeglich sein.

Die Redaktion: Unter Windows haben Sie eine ganze Reihe von Moeglichkeiten, den Start der Oberflaeche zu beeinflussen. Wenn die Autostart-Gruppe nicht ausgefuehrt werden soll, so entfernen Sie einfach die Programme aus dem Autostart-Ordner. Was die Beschraenkungen der Ini-Dateien anbelangt, so sind diese ueber die Windows-Restriktionen abzuschotten. Dafuer sind die Dateien Winfile.ini und Progman.ini zustaendig, in denen jeweils ein Abschnitt namens [Restrictions] eingebaut werden muss. Die moeglichen Beschraenkungen mit ihren Werten sind in der Progman.ini aufgefuehrt (Default ist immer 0):

-NoRun=0 1 (bestimmt, ob Programme laufen koennen, die nicht im Programm-Manager installiert sind und ob Anwender Programme installieren duerfen),

-NoClose=0 1 (Anwender duerfen Windows verlassen oder werden beim Verlassen von Windows zum Neustart des Systems gezwungen),

-NoSaveSettings=0 1 (Anwender koennen ihre eigenen Einstellungen sichern oder nicht),

-NoFileMenu=0 1 (das Dateimenue von Windows wird ausgeblendet oder nicht),

-EditLevel=0 1 2 3 (bestimmt in vier Graden, was der Anwender mit den Programmen unter Windows tun darf. Mit den beiden hoechsten Ebenen, EditLevel=3 und EditLevel=4 verhindern Sie Aenderungen an den Ini-Dateien.

Sind Ihre Anwender in einem WfW-Netz zusammengeschlossen, so gibt es fuer die Winfile.ini noch eine weitere Beschraenkung: No- ShareCommand=0 1. Der Befehl verhindert, dass ein Anwender seine Programme an User, die Ini-Dateien veraendern koennten, freigibt.

Leser helfen Lesern

W. Kramer, Meudt: Ihre Aussage in der Faxline der CW Nr. 1 vom 6. Januar 1995, dass "Laplink" nicht auf HPFS-Partitionen zugreifen kann, ist so nicht richtig. Wir haben Laplink Pro 4.0c in jeweils einer DOS-Box laufen lassen und rund 100 MB fehlerfrei von einer Syquest-Wechselplatte (FAT) auf einen anderen Rechner in eine HPFS-Partition uebertragen.