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26.08.1994

Faxline Qualifizierte Terminplanung

J.D. Voss, Heusenstamm: Wir suchen ein Terminplanungssystem auf RDBMS-Basis fuer Individual- und Gruppentermine, in dem es moeglich ist, auch die Qualifikation der einzelnen Mitarbeiter bei der Planung zu beruecksichtigen. Die PCs laufen unter Windows, der Server unter Unix.

Die Redaktion: Grundsaetzlich kann jedes gruppenfaehige Terminplanungssystem die Qualifikation der Mitarbeiter beruecksichtigen, wenn sich diese in wenigen Stichpunkten beschreiben laesst. Das Belegungsprinzip ueber die Qualifikation wird von solchen Programmen auch dazu benutzt, Besprechungsraeume, Dienstwagen oder aehnliches zu verplanen. Die Anbindung an eine Datenbank erreichen Sie auf drei unterschiedlichen Wegen: Beim Einsatz eines reinen Windows-Produkts gibt es Import-Export- Filter. Fuer integrierte Loesungen wie Quadrotrons "Cliq Office" oder "Uniplex II Plus" von Uniplex existieren Schnittstellen zu den bekannten Unix-Datenbanken. Bei Einsatz einer eigenstaendigen Loesung wie "Pers-Inf" von BFD Datentechnik wird eine eigene RDBMS mitgeliefert.

HP-kompatible Palmtops gesucht

J. Roescher*, Sprendlingen: Wir suchen kompatible Alternativen zum Einsatz der HP-Mini-Rechner 95LX und 100LX, bei denen unsere Haussoftware (Termin- und Streckenplanung ohne Grafik) weitgehend uebernommen werden kann.

Die Redaktion: Die direkten Konkurrenten der HP-Reihe sind Psions "Seria 3a" und der "Sharp IQ8920G". Als HP-Palmtop-kompatibel preist die koreanische Firma Hanbit ihren "HBC 120" an, der von Becker & Partner vertrieben werden soll (Fax: 02 41/9 28 24 99). Ob dieses Geraet die geforderte Kompatibilitaet besitzt, entzieht sich jedoch unserer Kenntnis.

Viele Netze, ein Login?

H. Ried*, Crailsheim: Gibt es bereits Administrations-Tools, mit denen sich die einheitliche LAN-Host-Verwaltung realisieren laesst? Das LAN soll einen Single Logon bieten, sich mit RACF synchronisieren lassen etc. Was sind die Voraussetzungen bei Hard- und Software?

Die Redaktion: Ein solches Tool gibt es nach unserer Kenntnis bislang einzig fuer Novell Netware in Verbindung mit der SNA- Anbindung von der New Yorker Firma Proginet (Fax: 001-516 228 6605): Bei Einsatz des Programms "RACF-Bypass" ueberprueft Netware erst die RACF-Sicherheit, ehe es den Anwender lokal mit einem Login ins Netzwerk laesst. Bypass unterstuetzt alle neuen Requester- Versionen auf den verschiedenen Plattformen, ein NT-Release soll geplant sein. Bypass arbeitet nicht mit Netzteilstrecken, die ueber Funk gefuehrt werden.

Jupiter oder Merkur?

H.D. Erich*, Bottrop: Wer bietet in Deutschland eine unter SCO- Unix lauffaehige DFUE-Konvertierung nach Edifact-Richtlinien mit dem Namen "Jupiter" an? Unsere Recherche war bislang erfolglos.

Die Redaktion: Auch wir koennen diesbezueglich keinen Nachweis fuehren. Moeglicherweise haben Sie sich im Planeten geirrt: Von Quasar Microcomputer (Fax: 062 82/1 01 12) gibt es eine entsprechende Konvertierungssoftware unter dem Namen "Merkur".

Pruefroutinen im Stapel

H. Frahm, Hamburg: Kann man den DOS-Befehl Memmaker als Stapelbefehl auf PCs mit der Uebergabe aller Werte beim Start ablaufen lassen? Auf diese Weise sollte festgestellt werden, ob das System beim Start einwandfrei laeuft. Wenn ja: Wie sieht diese Stapeldatei aus? Wenn nein: Welche Alternativen gibt es?

Die Redaktion: Der Einsatz von Memmaker ist in dieser Form nicht moeglich. Der Befehl soll die Speicherverwaltung optimieren und koennte allenfalls Werte ueber den Speicher und damit ueber geladene Treiber und dergleichen zurueckmelden. Was jedoch Memmaker wirklich als unbrauchbar erscheinen laesst, ist der Mangel an auswertbaren Error-Codes fuer den Einsatz in Stapeldateien. Aehnliches gilt fuer das in MS-DOS integrierte Diagnosesystem MSD, sowie das weitverbreitete "Manifest" von Quarterdeck Office Systems. Einzig IBMs PC-DOS haelt mit dem Programm "Qconfig" eine Alternative bereit, die jedoch ausschliesslich die Hardware, nicht aber den Arbeitsspeicher testet.

Wenn Sie einen genauen Test zur Auswertung benoetigen, waere das Programm-Modul "Data Collector" des Checkit Analyst von Touchstone (Vertrieb: Markt & Technik) eine denkbare Einzelplatzloesung, die von Ihnen in eine Stapeldatei eingebaut werden kann.

Im Netzwerk verfuegen Programme wie "LAN Desk" von Intel (Vertrieb: C 2000), "Alert View" von Shany (Vertrieb: DDS) und der "Norton Administrator" von Symantec (Vertrieb: Symantec) ueber Pruefmoeglichkeiten, die beim Start des Rechners oder beim Login in das Netzwerk automatisch ablaufen. Die Ergebnisse werden dann an eine zentrale Management-Konsole gemeldet, von der aus Sie die Verfassung der Workstations pruefen koennen.

Leser helfen Lesern

In der Faxline der CW-Ausgabe Nr. 32 fragte F. Zuercher aus Schwerte nach einer Loesung zur Beraterverwaltung. Auf diese Frage erreichten uns etliche Zusatzfragen sowie weiterfuehrende Hinweise.

H. Henke, Eschborn, weist uns auf die mehrsprachliche Beratersoftware "LEA" (Local Expert Administration) hin, die von der Deutschen Gesellschaft fuer Technische Zusammenarbeit fuer Consultant-Projekte in der Entwicklungshilfe programmiert wurde. Die DOS-Software soll frei vertrieben werden. U. Wischer, Stephanskirchen, teilte uns mit, dass die Mailbox-Nummer der Consultant Association geaendert wurde. Im Internet steht als Forum die Newsgroup "alt.computer.consultants", in Compuserve "go consult" und auf BTX die Konferenz "Consultants" zur Verfuegung.

In eigener Sache:

Die Faxline der CW hat sich mittlerweile zu einem gefragten Dienst entwickelt. Auf den Wunsch vieler Leser nach einem elektronischen Aequivalent der Faxline haben wir reagiert: Ab sofort koennen Sie uns Ihre Fragen auf einem virtuellen Faxschnipsel uebermitteln. Die Faxline ist im Internet ueber http://www.

nordwest.germany.eu.net grafisch zu erreichen. Ein Archiv der Faxline-Antworten wird dort aufgebaut. Ihre Anfragen werden wie bisher je nach Wunsch offen oder vertraulich behandelt.