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04.03.1994

Faxvolumen stieg in den USA um 45 Prozent Intelligente Faxserver erlauben Integration von E-Mail und Fax

04.03.1994

BOSTON (hi) - Der Fax-Markt in den USA boomt nach wie vor. So stieg allein 1993 in den Fortune-500-Unternehmen das Faxvolumen um 45 Prozent. Experten gehen davon aus, dass mittlerweile die Faxkosten die Ausgaben fuer die Sprachkommunikation weit uebersteigen. Ein Zukunftsmarkt also, der auch fuer die klassischen DV-Hersteller immer interessanter wird.

Mit dem "Rightfax 3.5 Faxserver" praesentierte Rightfax aus Tucson eine der ersten Softwareloesungen, die den Binary-File-Transfer (BFT) unterstuetzen. Damit koennen Anwender nach Angaben des Herstellers Faxe nicht nur in einer hoeheren Aufloesung - bei gleichzeitig schnelleren Transferraten - uebertragen, sondern auch jede Datei via Fax als editierbares Dokument versenden. Optional ist fuer den Faxserver ein OCR-Modul erhaeltlich, das zum einen die Moeglichkeit der Textkonvertierung, zum anderen die Funktion eines OCR-Routings bietet. Eingehende Schriftstuecke koennen dadurch mit der Konvertierungsfunktion aus dem Bitmap-Format in eines der gaengigen Textformate zur Weiterverarbeitung mit einem Wordprocessor umgewandelt werden. Um ankommende Faxe direkt an den Empaenger weiterzuleiten, sucht, wie es bei Rightfax heisst, das OCR-Modul auf dem Deckblatt nach entsprechenden Schluesselwoertern und leitet so das eingegangene Dokument direkt via Netz an den Bestimmungsort weiter. Zudem ist ein E-Mail-Gateway vorhanden, das Faxe direkt aus einer E-Mail-Applikation wie MS-Mail oder CC:Mail heraus versendet oder empfaengt.

Bei der Biscom Inc. in Chelms-ford setzt man ebenfalls auf die Intergration des Faxservers "Faxcom for LAN" in bestehende E-Mail- Systeme. Das Release 2.0 unterstuetzt nun neben MHS-kompatiblen Produkten und CC:Mail auch MS-Mail. Darueber hinaus ermoeglicht das dem Hersteller zufolge auch die Anbindung an Grossrechner, etwa DEC- oder IBM-Mainframes sowie AS/400-Midrangesysteme.

Der Ueberwachung ihrer eigenen Faxserver-Loesung hat sich dagegen die Alcom Corp., Mountain View, angenommen. Das Unternehmen stellte mit "Faxmon" ein Tool vor, das die Ueberwachung und Konfigurierung des "Alcom-Lanfax-Systems" von jedem Arbeitsplatz im Netz aus ermoeglicht. Als einer der ersten Anbieter von Fax- Software hat die Softnet Inc., Marietta, das "Thinkpad-Proven"- Label von IBM fuer ihr Faxworks-Programm erhalten, das in einer Windows- und in einer OS/2-Version verfuegbar ist.