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07.06.2002 - 

Best-of-Breed statt Suite

Fedex webt einen CRM-Flickenteppich

FRAMINGHAM (IDG) - Kann ein CRM-Anbieter alle meine Ansprüche erfüllen? - Einige Unternehmen beantworten diese Frage mit einem deutlichen "Nein". Der in Memphis, Tennessee, ansässige Dienstleister Fedex Corp. beispielsweise bastelt seine Ideallösung aus unterschiedlichen Komponenten.

Die Entscheidung für eine komplette CRM-Suite ist kostspielig, spart dafür aber Nerven. Doch aus Sicht von Denis Pombriant, Forschungsdirektor CRM bei der Aberdeen Group, zeigt der Trend in Richtung modularer Ansatz - umso mehr, als einige Anbieter bereits Java-Architekturen verwenden, die eine Integration in Fremdsysteme erleichtern.

Für Scot Struminger sprachen vor allem Zeit- und Geldgründe gegen ein vorgefertigtes CRM-Paket. Wie der Vice President IT bei Fedex Service erläutert, nötigen derartige Anwendungen die Unternehmen meist, die Kundendaten innerhalb des Systems zu halten. Nach der 1998 erfolgten Fusion mit dem Transportspezialisten RPS einschließlich der Zusammenlegung von Vertrieb und IT entschied Struminger deshalb, den 2000 Verkäufern des Dienstleistungskonzerns mit einem CRM-System von Youcentric (neuerdings im Besitz von J.D. Edwards) unter die Arme zu greifen. Das Softwarewerkzeug nutzt Informationen aus vorhandenen Back-end-Datenbanken und erspart Fedex damit den Aufbau eines neuen Data Marts. Zudem hat die Web-gestützte Youcentric-Anwendung den Vorteil, dass sie sich zentral auf dem Server statt auf jedem einzelnen Laptop ändern lässt.

Derzeit ist Fedex Services damit beschäftigt, seine Vertriebsunterstützung mit dem ERP-System von Peoplesoft, einer Entlohnungs-Applikation von Trilogy und einem Call-Center-System von Clarify zu integrieren. Um die Informationen zwischen den unterschiedlichen Anwendungen auszutauschen, kommt Software von Tibco zum Einsatz. "Wir haben beschlossen, auf jedem Gebiet mit dem besten Anbieter zu arbeiten", fasst Struminger die Strategie zusammen. (qua)