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27.03.2006

Fedora stellt neues Desktop-Linux fertig

Das von Red Hat geförderte Community-Projekt bringt "Fedora Core 5" heraus.

Das einstige Red-Hat-Linux für Desktops basiert als Fedora Core 5 auf dem Linux-Kernel 2.6.16 und ist damit für 32- und 64-Bit-Umgebungen geeignet. In Fedora ist die Open-Source-Virtualisierungssoftware "Xen" in der neuen Version 3 integriert. Unter den Neuerungen fallen das umfangreiche Sicherheitspaket und bessere Hardwareunterstützung auf.

Großes Sicherheitspaket

Der GCC 4.1 wurde um einen "Stack Protector" ergänzt, der es schwer macht, Buffer Overflows zu provozieren. Zur weiteren Sicherheitsausstattung gehören "Linux Unified Key Support" für die Festplattenverschlüsselung und das "SELinux Security Framework" mit Unterstützung für Binärmodule. So lassen sich SELinux-Richtlinien in einzelne Pakete integrieren.

Als Benutzeroberfläche stehen Gnome 2.14 und KDE 3.5 zur Auswahl. Die Bildschirmdarstellung verbessert "Accelerated Indirect GLX". Das Energie-Management besorgt der "Gnome Power Manager", der den Suspend- oder Schlafmodus von mehr Notebooks als bisher unterstützt.

Multimedia-Anwendungen können auf die Codecs von der Xiph.org zurückgreifen. "Tomboy" ist ein einfaches Tool für die Erstellung von Notizen. Digitale Fotografien lassen sich mit "F-Spot" organisieren. Natürlich gehören zu Fedora Core 5 der Web-Browser Firefox 1.5 und das Büropaket Open Office in der neuesten Version 2.0.2. (ls)