Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

24.10.1986 - 

TU München führt rechnerintegrierte Produktion vor:

Fertigung und Montage im CIM-Verbund

MÜNCHEN (CW) - Wie man mit der datentechnischen Integration von Teilsystemen Durchlaufzeiten eines Auftrags verkürzen und die Produktqualität erhöhen kann, wird in einer Sonderschau auf der Systec dargestellt. Veranstalter ist das Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften der Technischen Universität München.

Gezeigt werden die heutigen Möglichkeiten der "Rechnerintegrierten Produktion (CIM)". Einzelne Datenverarbeitungssysteme, wie CAD-Systeme in der Konstruktion, CAM-Systeme in der Arbeitsvorbereitung und PPS-Systeme zur technischen und betriebswirtschaftlichen Planung und Steuerung der Produktion sind datentechnisch bei der Abwicklung eines Auftrages bis zur Teilefertigung und Montage integriert. Dies bedeutet, daß Informationen, die in einem Teilbereich (zum Beispiel CAD) entstehen, auch in geeigneter arm, ohne Eingriff des Menschen durch manuelle Eingaben, in anderen Teilbereichen verfügbar sind.

Die Konstruktion erzeugt die vollständige Produktbeschreibung in Form von Zeichnungen. Aus diesen können zum einen die Stücklisten, welche Striche Bestandteile eines Produktes für die Planung der Fertigung und des Einkaufes dokumentieren, zum anderen die geometrischen Daten für die Teilefertigung und Montage gewonnen werden. Aus der datentechnischen , Integration der Teilsysteme (CIM), wie sie auf der Sonderschau gezeigt wird, ergibt sich die Chance:

- einer Verkürzung der Durchlaufzeit eines Auftrages und damit eine geringere Lieferzeit sowie eine kürzerfristige Kapitalbindung zu erreichen

- einer Erhöhung der Produktqualität durch zuverlässigeren und aktuellen Informationsaustausch zwischen den Teilsystemen.

Die Sonderschau "Rechnerintegrierte Produktion" verdeutlicht beispielhaft die Möglichkeiten, welche durch die Integration von Teilsystemen in der Fertigung und Montage für die Unternehmen entstehen. Dabei wird die Teilefertigung durch eine NC-Drehmaschine und die Montage durch eine Robotermontagezelle repräsentiert. Beide Systeme arbeiten im CIM-Verbund mit dem CAD/CAM-System und dem PPS-System zusammen. Für die Programmierung der Montagezelle wird das Robotersimulations- und Online-Programmiersystem Usis eingesetzt.

Halle 7, Stand D2A