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08.09.1995

Fertigungsindustrie ist der groesste Auftraggeber Outsourcing-Markt in Europa waechst um mehr als das Doppelte

MUENCHEN (CW) - Beguenstigt durch die steigende Akzeptanz und die Ausbreitung verteilter Informationssysteme in Unternehmen nimmt der Outsourcing-Markt in Europa dem Marktforschungsunternehmen Input zufolge bis zum Jahr 2000 um 248 Prozent auf ein Volumen von 14,4 Milliarden Dollar zu.

Gruende und Ausmass der Auslagerung der unternehmenseigenen IT variieren von Branche zu Branche sehr stark. Seit jeher an der Spitze der Outsourcing-Bewegung steht in Europa die Fertigungsindustrie. 1995 belaeuft sich der Wert der in dieser Branche geschlossenen Auslagerungsvertraege laut Input auf 2,15 Milliarden Dollar. Ein Volumen, das bis zum Jahr 2000 auf 4,6 Milliarden Dollar anwachsen wird. Dabei spielen mehr strategische Aspekte eine Rolle als taktische, erklaert der deutsche Input- Geschaeftsfuehrer Frank Solbach. Frueher seien die meisten Kontrakte in der Fertigungsindustrie mit dem Ziel vereinbart worden, durch Auslagerung der Rechenzentren Kosten zu reduzieren. Dagegen stuenden bei den juengst eingegangenen Outsourcing-Partnerschaften Systementwicklung und die Optimierung organisatorischer Ablaeufe klar im Vordergrund. Solbach rechnet damit, dass die Fertigungsindustrie auch in den naechsten fuenf Jahren die meisten Vertraege ueber DV-Auslagerungen abschliesst. Nach der oeffentlichen Hand zeigt der Banken- und Finanzsektor das groesste Interesse an externen Dienstleistungen.