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10.03.2000 - 

Europaweite Studie

Festnetz-Carrier dominieren weiterhin den TK-Markt

FRANKFURT/M. (CW) - Steigende Umsätze prognostiziert die Unternehmensberatung Frost & Sullivan für die europäischen Netzbetreiber. Ihrer Studie "Der europäische Markt für Telekommunikationsnetzdienste" zufolge wächst das Marktvolumen von 186 Milliarden Dollar im letzten Jahr bis zum Jahr 2005 auf bis zu 284 Milliarden Dollar.

Als Wachstumsfaktoren sehen die Marktforscher vor allem zwei Punkte: zum einen die sinkenden Telefontarife, die eine steigende Nachfrage zur Folge hätten, zum anderen die zunehmende Verbreitung von Netzdiensten. Dabei dominierten die Festnetzbetreiber mit einem Umsatzanteil von 75,2 Prozent den Markt. In den Festnetzen selbst wurde 1999 wiederum der größte Teil der Einnahmen mit Sprachdiensten generiert. Allerdings erwartet Sapna Capoor, Analystin bei Frost & Sullivan, bis 2005 eine Schwerpunktverlagerung zu den Datendiensten aufgrund der steigenden Internet-Nutzung.

Entgegen anderen Prognosen gestehen die Marktforscher von Frost & Sullivan den Festnetzen auch künftig eine dominierende Rolle zu: Der Studie zufolge entfallen auch 2005 noch 68,6 Prozent der Gesamtumsätze auf die Festnetzbetreiber, während der Mobilfunk lediglich auf einen Anteil von 22,7 Prozent kommt.

Ferner sehen die Auguren für die Kabelnetzbetreiber nicht den großen Durchbruch. Dieser Sektor wird sich 2005 mit IP-Telefonie und Internet lediglich 8,3 Prozent vom TK-Kuchen abschneiden können.