Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

15.11.2007

Festnetzverband sieht positive Ansätze in EU-Telekomplänen

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Anders als die meisten Akteure auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt sehen die Festnetz-Konkurrenten der Deutschen Telekom in den umstrittenen Reformplänen der Europäischen Kommission auch positive Ansätze. Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) erklärte am Donnerstag in Berlin, er lehne eine stärkere Einflussmöglichkeit Brüssels auf die nationale Regulierungbehörden nicht grundsätzlich ab. Auch die vorgeschlagene Trennung von Netz und Diensten als letztes Mittel bei nicht wettbewerbskonformen Verhalten übermächtiger Unternehmen sei eine Überlegung wert.

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Anders als die meisten Akteure auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt sehen die Festnetz-Konkurrenten der Deutschen Telekom in den umstrittenen Reformplänen der Europäischen Kommission auch positive Ansätze. Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) erklärte am Donnerstag in Berlin, er lehne eine stärkere Einflussmöglichkeit Brüssels auf die nationale Regulierungbehörden nicht grundsätzlich ab. Auch die vorgeschlagene Trennung von Netz und Diensten als letztes Mittel bei nicht wettbewerbskonformen Verhalten übermächtiger Unternehmen sei eine Überlegung wert.

Mit Blick auf die Vorschläge zur Errichtung einer zentralen Aufsichtsinstanz in Brüssel erklärte Verbandspräsident Peer Knauer, im Falle des Streits um das neue Hochgeschwindigkeitsnetz der Telekom habe sich gezeigt, "wie wichtig sozusagen ein europäisches Vieraugenprinzip ist". Die deutschen Entscheider hätten die Folgen des Netzumbaus zu lange unterschätzt, während die EU schließlich ein Missbrauchsverfahren eingeleitet habe.

Die vorgesehene funktionale Trennung von Netz und Dienstleistung bezeichnet Knauer als eine "überlegenswerte Ultima Ratio", sollte ein marktmächtiger Exmonopolist dem Wettbewerb entziehen. Generell betonte der Verband allerdings die nationale Eigenständigkeit der Märkte und der Regulierungsbehörden. Gerade die Teilnehmeranschlussleitung als zentraler Baustein des Infrastrukturwettbewerbs in Deutschland habe eine EU-weit herausragende Stellung und dürfe nicht durch Harmonisierung unter die Räder kommen.

Webseite: http://www.brekoverband.de DJG/stm/cbr

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.