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21.05.2004 - 

Intelligente Switches nur für dedizierte Dienste

"Fibre Channel ist besser als iSCSI"

CNT ist Spezialist für Storage-Networking im Highend. Mit Thomas Hudson, President, CEO und Chairman des Unternehmens, sprach CW-Redakteurin Kriemhilde Klippstätter über Techniktrends im Speichergeschäft.

CW: Welche Tendenzen im Speichergeschäft erwarten Sie für die nähere Zukunft?

Hudson: Im Mainframe-Bereich wird die I/O-Leistung stark zunehmen und Ficon-Lösungen, etwa für Bandgeräte, beflügeln. Große Unternehmen beginnen jetzt damit, ihre vielen kleinen Fibre-Channel-(FC-)Switches zu konsolidieren oder Storage Area Networks (SANs) zu verbinden. Das ist gut für uns, denn wir kooperieren mit Brocade und binden deren Switches in unsere Lösungen ein. Zudem haben wir Know-how im Bereich FC over IP.

CW: Inwiefern?

Hudson: Wir garantieren heute, dass wir auch beim Datentransfer über IP keine Daten verlieren. Außerdem verfügen wir für High-Performance-Übertragung über Techniken wie Datenkompression oder alternative Datenpfadführung. Hinzu kommt, dass wir 80 bis 90 Prozent der Bandbreite ausnutzen - das Doppelte, was sonst geleistet wird.

CW: Ein Wort zu iSCSI?

Hudson: FC ist das bessere Protokoll, denn es wurde für Speicheranwendungen entwickelt. iSCSI entwickelt sich trotz Unterstützung von Cisco recht langsam, stellt aber sicher in manchen Fällen eine Alternative dar.

CW: Wo zum Beispiel?

Hudson: Die Kosten für iSCSI-Networking liegen noch immer unter denen von FC-Lösungen. Außerdem ist gerade für kleinere Firmen die Verwaltung einfacher, da sie über Know-how im LAN verfügen, aber nicht im Speicherumfeld. Das wird sich ändern, denn die Preise pro FC-Port sinken rapide, und die Handhabung wird einfacher.

CW: Wann kommen die schon lange fälligen intelligenten Switche?

Hudson: Die Intelligenz, die in der Software von IBM, Tivoli, EMC oder Veritas steckt, wird man nicht einfach in einen Switch packen können. Ich denke bei intelligenten Switches an bandloses Backup sowie an Datenreplikation und Synchronisierung, also zwei Kopien - auch auf Geräten unterschiedlicher Hersteller.