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26.01.1990 - 

Neue Verkaufs- und Service-Strategie

Fibronics wappnet sich für die erwartete FDDI-Konkurrenz

FRAMMINGHAM (IDG) - Der FDDI-Pionier Fibronics wird sich künftig auf mehr Wettbewerb einstellen müssen. Zudem Dutzend Unternehmen, die sich nach Firmenansicht zunehmend dem Glasfaser-Sektor widmen werden, gehören insbesondere Sun Microsystems Digital Equipmment und Fibermux.

Um sich für den FDDI-Aufschwung besser zu rüsten, hat Fibronics jüngst Thomas Goulding, zuvor tätig für den Motorola-Geschäftszweig Mobile Data International, zum neuen General-Manager bestimmt und seine Verkaufsaktivitäten weiter ausgebaut. 1989 konnte der Glasfaser-Spezialist nach Analysten-Auffassung Communications-Produkte wie Controller, Brücken und Router in der

Höhe von 10 bis 12 Millionen Dollar verkaufen und über 350 Installationen realisieren. Wesentliche FDDI-Installationen befinden sich derzeit bei Coors Brewing CO., General Electric, Northtrop Corporation, Argonne National Labs, Mitsubishi

Corp., National Aeronautics und die Boing Co.

Das Netto-Einkommen des 1986 durch den Erwerb von Spartacus Computer etwas gebeutelten Unternehmens soll bei 1,5 Millionen Dollar in den ersten neuen Monaten 1989 im Vergleich zu 200000 Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum gelegen haben.

Goulding betonte, es sei sein erklärtes Ziel, mit dem in Nordamerika erzielten Marktanteil künftig 50 Prozent der weltweiten Verkäufe für sein Unternehmen verbuchen zu können. Um den Vertrieb anzukurbeln, habe Fibronics zunächst 18 Value-Added-Resellers (VARS) in das neue Konzept eingebunden. Neben Service- und Vertriebsumstellungen seien aber auch Neuerungen bei den Produkten vorgesehen.

Eugene Starr, Analyst beim US-Broker Ladenburg Thalmann, prognostiziert im Hinblick auf die neue Fibronics-Strategie: "Es gibt ungefähr 100 Anbieter, die für die Herstellung von FDDI-Komponenten ein Chip-Set von Advanced Mikro Devices gekauft haben, insofern wird FDDI ein Value-Added-Softwarespiel."