Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

ATM-Zugangsplattform für Zweigstellen

Filialen nutzen das Internet als Virtual Private Network

14.02.1997

3Coms Accessbuilder 9300 bietet ein eingebautes Standard-IMA-Interface, das vier gebündelte T1-Verbindungen unterstützt, ein serielles Daten-Interface für Frame Relay und IBM/SDLC-Verkehr, eine Ethernet-Schnittstelle und Management-Möglichkeiten. Nach Angaben des Herstellers handelt es sich dabei um die erste ATM-Zugangsplattform für die Anbindung von Zweigstellen, die weniger als 10000 Dollar kostet. Mit dem "Accessbuilder 9010" zielt 3Com auf Außenstellen von Unternehmen, die auf ATM umgestellt werden sollen, um Kosten für separate Sprach-, Daten- oder Frame-Relay-Netze zu sparen.

Für die Remote-Access-Server "4000", "5000" und "8000" hat 3Com die Verfügbarkeit des Point to Point Tunneling Protocol (PPTP) angekündigt. PPTP und konkurrierende Protokolle erlauben es, relativ sicher Daten über IP-Netze zu übertragen. Firmen können damit das Internet als Virtual Private Network (VPN) benutzen, in dem remote Mitarbeiter ein Ortsgespräch mit einem Internet Service Provider führen und dann die Daten direkt mit dem Unternehmens-LAN austauschen. Datenübertragung via Internet ist billiger als die Angebote der Carrier, galt aber bisher als weniger sicher.

Bay Networks hat auf der Comnet einen Remote-Access-Konzentrator vorgestellt, der die Einwahl von über 2300 analogen und digitalen Usern gleichzeitig zuläßt. Das Modul wurde für den "5000 Multi-Service Access Switch" (5000 MSX) entwickelt. Hub und Fernzugriffs-Server sind in ein und dasselbe Chassis integriert. Der Remote Access Server basiert auf der Digital-Signal-Processing-Technologie, die Bay von Penril Datacomm übernommen hat. Mit Hilfe von DSP lassen sich neue Modemtechnologien als Software-Updates einführen.

Die deutsche Firma Pan Dacom Telekommunikation GmbH präsentierte auf dem Networking-Event das High-speed-Modem "GM-D" mit HDSL-Technologie, das Daten mit 2 Mbit/s auf eine Entfernung von bis zu 5,8 Kilometern über ein vieradriges Kupferkabel überträgt.