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02.08.2005

Finanzchefs beurteilen "SOX-Folgen" unterschiedlich

Regulierungsvorschrift hält Unternehmen auf Trab.

Als der Sarbanes Oxley Act (SOX) vor drei Jahren verabschiedet wurde, beklagten sich viele Unternehmen, die Umsetzung dieser Regulierungsvorschrift verschlinge große Summen, ohne entsprechende Vorteile zu bringen. Diese Einschätzung hat sich einer Studie zufolge geändert, die der Anbieter von Compliance-Software Approva Corp. erstellt hat.

Demnach gaben 45 Prozent von 200 befragten Finanzchefs an, dass ein entsprechendes Investment eher als Gewinn denn als Verlust zu werten sei. Positiv sei, dass sich die Geschäftskontrolle und -prozesse verbessert hätten. Die meisten Studienteilnehmer (87 Prozent) bewerten die Umsetzung der SOX-Richtlinien als Aufgabe von höchster Priorität.

Mehr als 55 Prozent der Befragten beklagten allerdings, dass SOX die Wettbewerbsfähigkeit US-amerikanischer Firmen auf den internationalen Märkten schwäche. "Wir machen das, weil wir müssen", wird ein Studienteilnehmer zitiert. Es werde viel Zeit und Geld verschwendet, weil sich die Richtlinie in der Zusammenarbeit mit auslän- dischen Partnerunternehmen nicht konsistent durchhalten lasse.

Die Marktforscher von AMR Research schätzen, dass die IT-Ausgaben für SOX- und andere Compliance-Projekte dieses Jahr auf 5,8 Milliarden ansteigen werden. (rg)