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03.10.1980 - 

Computergeschäft erhält wachsende Bedeutung:

Finanzierung drückt Bürofachhandel

STUTTGART (gr) - Das Geschäft mit dem Computer wird für den bundesdeutschen Bürofachhandel immer wichtiger. Nach Angaben des Vorsitzenden des Bundesverbandes Bürowirtschaft (BBW), Köln, Günther Bierbauer, wächst der EDV-Anteil am Gesamtumsatz des Fachhandels im laufenden Jahr um rund 20 Prozent. Für den mittelständischen Groß- und Einzelhandel werfe diese Strukturänderung Finanzierungsprobleme auf.

1979, so Bierbrauer anläßlich der bevorstehenden regionalen Messe "Das moderne Büro" in Stuttgart, setzte der Bürofachhandel in der Bundesrepublik rund 8,5 Milliarden Mark um. Gegenüber 1978 bedeute dies eine Steigerung um zehn Prozent. Für 1980 erwarte er dieselbe Wachstumsrate.

Im vergangenen Jahr erreichten die EDV-Maschinen und -Geräte einen Anteil von acht bis zehn Prozent am Umsatz des Bürofachhandels gegenüber sieben Prozent im Jahr davor. Der EDV-Anteil soll im laufenden Jahr von rund 800 Millionen Mark um etwa 20 Prozent wachsen.

Der steigende Anteil der DV-Geräte am Umsatz des Bürofachhandels stellt die mittelständischen Unternehmen vor Finanzierungsprobleme. Teilweise versuchten die Fachhändler, ihre Schwierigkeiten durch Selbstfinanzierung zu lösen. "Nicht selten kooperieren die Fachhändler untereinander", erklärt Bierbrauer. Sie seien zunehmend bestrebt, auch Erfahrung und Wissen miteinander zu teilen. Der Vorfinanzierung gegenüber zeigten sich die Lieferanten aufgeschlossen.

An die Bundesregierung appelliert der Verband, das öffentliche Kreditprogramm nicht auf Neugründungen zu beschränken, sondern auf "Unternehmen mit beachtlichen Zukunftsinvestitionen" auszudehnen. Von der gegenwärtigen Regierung fühle er seine Interessen gut vertreten.