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09.07.1976 - 

Neue Konstruktions-Software für Wang-Rechner:

"Finite Elemente" auf Kleincomputern

FRANKFURT - Konstrukteure im Bereich Maschinenbau sowie Baustatstiker können nunmehr die "Methode der finiten Elemente" auch Kauf einem Kleicomputer einsetzen. Denn eine neue Software mit der Bezeichnung "Finitel" wurde vom Ingenieurbüro Dr. Jens Ott, Oberpfaffenhofen bei München, speziell für das Wang-Computersystem 2200 geschrieben.

"Finitel" nutzt alle durch die Wang-Hardware gegebenen Möglichkeiten - so auch den Dialogbetrieb per Bildschirm.

Das kann das Ott-Paket: Generatoren ermitteln die Koordinaten "gleichabständiger" Knoten auf einer Geraden und bilden eine Reihe gleichartiger Elemente durch Verschieben (Addition) von Knotennummern. Bei zweckmäßiger Vergabe von Knotennummern wird die Zeit für die Dateneingabe stark reduziert. Der Bildschirm ermöglicht eine sofortige Kontrolle und Korrektur der eingegebenen Werte. Die Eingabedaten werden auf Magnetbandkassette gespeichert. Zur graphischen Kontrolle der eingegebenen Struktur kann über Zusatzprogramme ein Plotter aktiviert werden.

Die neue Konstruktions-Software behandelt folgende Problemstellungen: Berechnung ebener Körper mit ebenem Spannunszustand (Scheiben und Träger); Berechnung von ebenen Querschnittsflächen räumlicher Körper mit ebenem Verzerrungszustand, zum Beispiel ein Standammquerschnitt; Berechnung von rotationssystemmetrischen Körpern unter rotationssystemmetrischer Belastung, wie Kessel und Rotationsschalen unter Druck oder Schwungräder und rotierende Teile unter Fliehkraftbelastung.

Die erforderliche Basis-Konfiguration besteht aus einem Wang-Rechner 2200, mit 16 KB-Hauptspeicher und einer Magnetbandeinheit. Diese Anlagengröße ist für die Verarbeitung von 120 Knoten geeignet.

Das Programm soll in Kürze auch für Platten- und Diskettenbetrieb zur

Verfügung stehen.

Informationen: Wang Laboratories GmbH, Moselstr. 4, 6000 Frankfurt