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Trotz Absatzflaute im Servergeschäft


25.08.2000 - 

Fiorina hält Wort: Quartalsumsatz von HP steigt um 15 Prozent

MÜNCHEN (CW) - Wie bereits im vorangegangenen Quartal übertrifft der Computerhersteller Hewlett-Packard auch im dritten Viertel des Geschäftsjahres 2000 (Ende 31. Juli) die Erwartungen der Analysten.

Zwischen 13 und 15 Prozent Wachstum bei Umsatz und Ertrag hatte Firmenchefin Carly Fiorina versprochen - und Wort gehalten. Das Unternehmens steigerte seine Einnahmen in den letzten drei Monaten um 15 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode von 10,3 Milliarden auf 11,8 Milliarden Dollar. Im selben Zeitraum kletterte der Gewinn um 37 Prozent von 853 Millionen auf 1,05 Milliarden Dollar oder 1,01 Dollar je Aktie. In den Zahlen sind allerdings nicht näher erläuterte Zugewinne aus Beteiligungen enthalten, ohne die der Reingewinn 97 Cents beträgt. Damit übertrifft HP deutlich die Erwartungen der Wall Street - die Analysten von First Call / Thomson hatten einen Gewinn von 85 Cent je Anteilsschein erwartet.

Trotz aller Anstrengungen, HP als innovative Internet-Company aufzustellen, ist das traditionelle Geschäft mit Druckern und vor allem Zubehör weiterhin der gewinnträchtigste Bereich des Konzerns. Mit einem Gewinnzuwachs um 65 Prozent auf 613 Millionen Dollar in der Druckersparte trägt diese mehr als die Hälfte zum Gesamtumsatz bei. Dabei verdient HP das meiste Geld vor allem mit den teuren Nachfüllpatronen für Tinte und Toner. Auch das klassische PC-Geschäft konnte weiter zulegen, hier stieg der Umsatz um 62 Prozent mit PCs sowie um stattliche 93 Prozent bei mobilen Rechnern. Der Gewinn in diesem Segment wuchs um elf Prozent auf 379 Millionen Dollar.

Als weitaus enttäuschender erwies sich dagegen das Geschäft mit den Unix-Servern, deren Umsatz HP gerade mal um 13 Prozent steigern konnte. Zwar konnte das Unternehmen im Juli die Internet-Company Amazon als Kunden gewinnen und damit einen wichtigen Erfolg erzielen, doch Konkurrenten wie IBM und Sun hatten mit Zuwächsen von 30 beziehungsweise 60 Prozent pro Quartal eindeutig die Nase vorn. In einer Telefonkonferenz musste Fiorina einräumen, dass man bei den Hochleistungsrechnern Marktanteile verloren habe.