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17.06.2008

Firefox 3.0 fordert Internet Explorer 8

Momentan ist Microsoft noch der unumstrittene Torwächter zum weltweiten Netz. Doch der Gegner, die Open-Source-Gemeinde, holt auf.

Der Browser-Markt ist in Bewegung geraten: Die neue Firefox-Version 3.0, die soeben erschienen ist, fordert Microsofts Internet Explorer heraus, dessen Version 8 im August in der zweiten Betaversion erscheinen soll. Obwohl die Browser-Kriege eigentlich schon seit 2002 vorüber schienen - Microsoft brachte es damals auf einen Marktanteil von 95 Prozent -, ist der Wettbewerb jetzt erneut entfacht.

Microsoft hatte es in den vergangenen Jahren versäumt, die Entwicklung des IE weiter voranzutreiben. Die Folge: Das Unternehmen kontrolliert den Browser-Markt nur noch zu gut 80 Prozent - und auch das weniger wegen der Qualität der Software, sondern weil in vielen Unternehmen Anwendungen laufen, die den IE voraussetzen. Das gilt insbesondere für Microsofts breite Kundenbasis, deren Administrations- und Management-Tools oftmals ausschließlich den IE unterstützen.

Dennoch ist der Firefox auf dem Vormarsch, und Version 3 dürfte dafür sorgen, dass sich der Druck auf den Marktführer weiter erhöht. Der Browser basiert auf Version 1.9 der Rendering-Engine "Gecko", die mehr als 15 000 Änderungen gegenüber dem Vorgänger aufweist. Entwickler dürfen höhere Leistung, mehr Stabilität eine bessere Darstellungsqualität sowie einfacheren und nachhaltigeren Code erwarten. Microsoft, das mit dem IE 8 reagiert und seinen proprietären Sonderweg allmählich verlässt, bietet vor allem Administratoren Vorteile: Der Browser lässt sich einfacher zusammen mit dem Betriebssystem Windows Vista ausrollen als die vorherige Version mit Windows XP. (tc)

(Siehe ausführlichen Bericht auf Seite 8)

Microsoft steckt jedoch in der Zwickmühle, da viele Unternehmen IE-kompatible Anwendungen einsetzen. Deshalb wird der Konzern für eine längere Übergangszeit einen Kompatibilitätsmodus zum IE 7 anbieten müssen. Daneben wird die zweite Beta erneuerte Versionen des IE Application Compatibility Toolkit (ACT) und des IE Administration Kit (IEAK) enthalten, Gruppenrichtlinien für die Anwendungskompatibilität nutzen und sich besser von Abstürzen erholen.