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11.11.2004

Firefox luchst Microsoft Browser-Kunden ab

Der Mozilla-Browser bietet mehr Funktionen und ein sichereres Surfen.

Selten stand die Freigabe einer Open-Source-Software derart im Rampenlicht. Die Browser-Software "Firefox 1.0" von der Mozilla Foundation liegt nach 19 Monaten Entwicklungszeit zum Download (http://www.mozilla.org) bereit.

Mehr Features als derInternet Explorer

Mit dem Slogan "Rediscover the Web" will das Open-Source-Projekt Anwender des meistgenutzten Browsers Internet Explorer von Microsoft zum Umstieg bewegen. Dabei hofft die Organisation nicht nur auf Sympathie für quelloffene Software, sondern wirbt mit Features, die dem Konkurrenzprodukt fehlen. Dazu zählen unter anderem eine Rendering Engine ("Gecko"), die weitgehend den Spezifikationen des W3C folgt, und das schon aus früheren Versionen bekannte "Tabbed Browsing", mit dem sich mehrere Web-Seiten innerhalb der Browser-Oberfläche öffnen lassen.

Bequeme RSS-Anbindung

Zudem erkennt der Browser RSS-Feeds (Zusammenfassung von Artikeln auf Websites) automatisch. In der unteren Leiste erscheint ein Symbol, sobald Firefox auf RSS-Inhalte stößt. Über den Button lassen sich News-Feeds wie etwa der von der computerwoche abonnieren. RSS-Feeds können als "Live Bookmarks" in die Lesezeichen aufgenommen werden. Beim Anklicken erscheinen die aktuellen News in einer Liste.

Ein weiteres Argument betrifft die Sicherheit. So verspricht die Mozilla-Site den Firefox-Nutzern, vor Spyware geschützt zu sein, da die Web-Software im Gegensatz zum Internet Explorer keine Active X Controls ausführe. Zudem installiere das Programm nicht ohne Zustimmung des Anwenders Code auf dem PC. Hier findet Mozilla Foundation ein offenes Ohr auch unter professionellen Usern. Sie hoffen, viele Sicherheitsprobleme mit Firefox umgehen zu können. Perfekt ist aber auch diese Software nicht. Mit zunehmendem Marktanteil dürfte die Anzahl der Hacker und Virenschreiber steigen, die vorhandene Sicherheitslücken der Web-Software ausnutzen. Zudem fangen sich viele unachtsame Computernutzer Würmer und Trojaner über E-Mails ein. Eine Alternative zu "Outlook Express" oder "Outlook" entwickelt die Mozilla Foundation mit dem Stand-alone-Programm "Thunderbird" (http://www.mozilla.org/products/thunderbird).

Import-Assistent hilft Umsteigern

Wer auf Firefox umsteigen möchte, kann über einen Import-Assistenten persönliche Einstellungen und Daten auf dem Internet Explorer ("Internet-Optionen", Cookies, "Verlauf" sowie hinterlegte Passwörter und Formulardaten) übernehmen. (tc/fn)