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Rückgang um 30 Prozent


24.10.2003 - 

Firmen bilden weniger IT-Azubis aus

MÜNCHEN (CW) - Die IT-Krise schlägt sich im Ausbildungsmarkt nieder. Zwar hat die Branche schon Ende 2001 40000 IT-Ausbildungsplätze geschaffen und damit das Ziel erreicht, das ursprünglich für Ende dieses Jahres angestrebt war. Doch nun gehen die Offerten für Lehrstellen spürbar zurück.

Nachdem 1997 die neuen IT-Berufe wie IT-System-Elektroniker, Fachinformatiker, IT-System-Kaufmann und Informatikkaufmann ins Leben gerufen worden waren, stieg die Zahl der Azubis rapide an. Ihren Höhepunkt erreichte die Entwicklung im Jahr 2001, als rund 20000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen wurden. Im vergangenen Jahr wurden nur noch 16000 neue Lehrstellen geschaffen. Für heuer geht Michael Ehrke vom Vorstand der IG Metall sogar davon aus, dass sich das Angebot nochmals um 30 Prozent verringern könnte. Als Gründe für den Rückgang nennt er die allgemeine IT-Krise und das Auslaufen der IT-Ausbildungsoffensive der Bundesregierung.

Weniger IT-Nachwuchs kann die Wirtschaft auch aus den Hochschulen erwarten: Nachdem sich im Boomjahr 2000 mehr als 38000 Studenten für das Fach Informatik einschrieben, werden es in diesem Jahr nur noch 27000 Erstsemester sein. (am)