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26.11.1999 - 

Gast-Kommentar

Firmenkultur als Bindemittel

Frank Schakau Kaufmännischer Geschäftsführer, Gedas GmbH, Berlin

Personalmangel schränkt derzeit überall in der IT-Branche die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit ein. Für global agierende Unternehmensberatungen sind qualifizierte Mitarbeiter die wichtigste Ressource überhaupt.

Also bilden solche Unternehmensberatungen - zusätzlich zur Anwerbung per Anzeige und Direktansprache - ihren Nachwuchs selbst aus. Neben Trainee-Programmen kommen dafür Inhouse-Umschulungen arbeitsloser Akademiker zu ERP-Beratern in Frage, auch werden bisweilen einjährige externe Ausbildungen gefördert. Dies können aber auch Praktika sein.

Vor allem jedoch geht es zur Zeit um die Bindung qualifizierter Kollegen ans Unternehmen. Eine angenehme Unternehmenskultur kann als ausschlaggebender Unterschied zu den Mitbewerbern empfunden werden. Spaß und Dynamik spielen nachweislich neben einem grundsätzlich guten Arbeitsklima eine oft entscheidende Rolle, wenn Mitarbeiter sich gegen einen Wechsel entscheiden.

Besonders beliebte und gute Möglichkeiten der Motivation können international aktive Beratungshäuser mit "People-Management" bieten: Aus- und Weiterbildungsprojekte im Rahmen von Austauschprogrammen zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen ermöglichen den Mitarbeitern, fachliches Know-how sowie soziale Kompetenz auch in anderen Kulturen aufzubauen, ohne daß sie den Arbeitgeber wechseln und die damit verbundenen Risiken eingehen müßten. Wenn es gut läuft, profitieren alle Konzernbereiche vom Input aus anderen Ländern. Allerdings sollte der Austausch gleichberechtigt erfolgen - das ist Voraussetzung. Aussendungen der Zentrale in "Kolonien" sind kontraproduktiv.