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08.12.2000 - 

Zwölf Fallstudien von Unternehmenskulturen

Firmenorganisation ist oft wichtiger als Technik

MÜNCHEN (CW) - Dieses verständlich geschriebene Buch bespricht verschiedene Aspekte von Unternehmenskultur und beschreibt anhand von zwölf Fallstudien die Sozialordnungen innovativer Firmen. Es geht darum, im harten Wettbewerb dem menschlichen Faktor Geltung zu verschaffen. Dies ist oft wichtiger als technische Erfindungen.

Die Ergebnisqualität, also das Produkt der Arbeit, hängt nicht zuletzt von der Prozessqualität ab. Diese wird maßgeblich von der Zusammenarbeit der Menschen geprägt. Damit sie gut klappt, bedarf es einer entsprechenden Unternehmenskultur.

Die Forschung unterscheidet vier Ansätze: Der Corporate-Culture-Ansatz geht davon aus, dass eine einheitliche Unternehmenskultur mit bestimmten Werten vorteilhaft sei. Der kognitive Ansatz betont stärker den Nutzen gemeinsamen Wissens. Von verbindenen "kulturellen Codes", die sinnstiftend wirken sollen, geht der symbolische Ansatz aus. Der postmoderne Ansatz akzentuiert dagegen die differierenden Vorstellungen der Mitarbeiter.

Eine Fallstudie gilt der C. Mollenhauer Flötenbau GmbH in Fulda. Das Unternehmen orientiert sich an der Idee des "assoziativen Wirtschaftens", die auf Rudolf Steiner zurückgeht. Vierzehntägig treffen sich Geschäftsleitung und Mitarbeiter. Es gibt ein Weihnachtsgeldgremium sowie eine Lohnkommission. Das Entgelt setzt sich aus einem Grund- und einem Individuallohn zusammen.

Karl-Klaus Pullig: Innovative Unternehmenskulturen. Leonberg: Rosenberger Fachverlag 2000. 325 Seiten, 75 Mark.