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03.12.1999 - 

Prozessindustrie/Kommentar

Fitneß- Programm integrieren

Mehr noch als andere Branchen stehen chemische und pharmazeutische Industrie vor großen Herausforderungen. Zum einen müssen sie für Fusionen gewappnet sein - Novartis ist kein Einzelfall -, zum anderen dem überaus flexiblen globalen Wettbewerb Paroli bieten. Für vorausschauende IT-Spezialisten der komplexen Prozeßindustrie leiten sich daraus Konsequenzen ab, die als Fitneß-Programm für das gesamte Unternehmen auf jeden Fall positiv zu verbuchen sein werden. Zum Beispiel

E-Commerce: Selbst kleine Nischenanbieter bemühen sich, im Hinblick auf den Weltmarkt den Vertriebskanal Internet zu nutzen; hier endlich kreativ zu werden, dürfte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. An entsprechenden Beispielen und geeigneter Software fehlt es nicht.

Transparenz: Vertrauen bei Kunden und Aktionären, nicht zu vergessen den eigenen Mitarbeitern, resultiert aus reibungslosen Informationsflüssen. Intranet-Lösungen und/oder standardisierte Messaging-Systeme gehören zum State of the art.

Knowledge-Management: In forschungsintensiven Branchen, wie sie die Prozeßindustrie darstellt, muß mit nur kurzfristiger Firmenzugehörigkeit junger Wissenschaftler gerechnet werden. Deren wertvolles Know-how gilt es dem Unternehmen über längere Zeiträume zu erhalten. Beispielsweise könnten vorhandene Dokumenten-Management-Systeme - manchmal mit geringen Zusatzfunktionen - in diese Richtung modifiziert werden.

Integration: Individuelle Planungs- und Steuerungsprobleme sollten immer häufiger mit Standardsoftware gelöst werden. Der Trend zu Komplettangeboten kommt diesem spezifischen Bedarf entgegen und könnte die für die Prozeßindustrie noch charakteristische Lücke zwischen Planung und Automation schließen helfen. bi