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28.03.2003 - 

Dividendenzahlung wird erhöht

FJA behauptet sich

MÜNCHEN (CW) - Das auf Versicherer und Finanzdienstleister spezialisierte Beratungs- und Softwarehaus FJA AG hat erfreuliche Zahlen zum Geschäftsjahr 2002 veröffentlicht. Über den Erfolg dürfen sich auch die Aktionäre freuen - die Dividende soll erneut angehoben werden.

Den Gewinn nach Steuern steigerte das Münchner Unternehmen von 13,6 Millionen Euro im Vorjahr um 21 Prozent auf 16,5 Millionen Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Ebit) wuchs sogar um 24 Prozent auf 25,5 Millionen Euro (2001: 20,6 Millionen Euro). Den Umsatz steigerte FJA nach 111,9 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2001 um 16 Prozent auf 130,2 Millionen Euro. Das im Tec-Dax notierte Unternehmen will daher erneut seine Dividende nach 60 Cent pro Aktie im Vorjahr auf 70 Cent erhöhen. Bereits 2002 war die Gewinnausschüttung um 50 Prozent erhöht worden.

Wie FJA-Gründer und -CEO Manfred Feilmeier erläuterte, sei die Company im vergangenen Jahr vor allem mit ihren Produkten für die private und betriebliche Altersvorsorge ("Life Factory") sowie kostensenkenden Softwarelösungen erfolgreich gewesen. FJAs Kundschaft, also Anbieter aus der Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbranche, steht nach wie vor unter einem hohen Kostendruck und investiert in die Standardsoftware, um ihre Geschäftsprozesse effizienter gestalten zu können. Neben dem Dauerbrenner Altersvorsorge sieht FJA weiteres Wachstumspotenzial auch in anderen Bereichen. Mit der Umsetzung von Reformen im Gesundheitssystem öffnen sich neue Absatzchancen für das auf die Krankenversicherung abgestimmte Produkt "Health Factory". Gleichzeitig will das Unternehmen seine Geschäftsfelder Portallösungen, Migration sowie das Testen von Software weiter ausbauen.

Treu der Devise, immer stärker als die Branche zu wachsen, geht FJA im laufenden Jahr bei einem stagnierenden IT-Markt von einer Gewinnsteigerung um zehn Prozent aus. Entsprechend soll sich der dafür notwendige Umsatz erhöhen. Vorgenommen habe man sich vor allem eine Ausweitung des Auslandsgeschäfts von aktuell zehn auf zwölf bis 15 Prozent. Fokussieren will sich FJA dabei vor allem auf Zentral- und Osteuropa sowie die angelsächsischen Länder. Mit rund 117 Millionen Euro erzielten die Münchner 2002 den Großteil ihrer Einnahmen nach wie vor in Deutschland. (rs)