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03.12.1999 - 

Flüssigkristallbildschirme sind noch zu teuer

Flache Röhrenmonitore stehlen LC-Displays die Show

MÜNCHEN (CW/IDG) - Der vielbeschworene Siegeszug der Flüssigkristallbildschirme ist bislang ausgeblieben. Den meisten Anwendern sind die Geräte noch zu teuer. Flachere Röhrengeräte verkaufen sich dagegen gut, berichten Analysten. Der Markt für Monitore soll in den nächsten Jahren zweistellig wachsen, die Durchschnittspreise steigen.

Mit der Vorstellung der ersten LC-Displays für Desktop-PCs sagte so mancher Branchenkenner schon das Ende herkömmlicher Röhrenmonitore voraus. Die Zahlen der Marktforscher von IDC stehen diesen Aussagen entgegen. Nur wenige Anwender konnten sich bislang für einen Flüssigkristallbildschirm entscheiden.

CRT-Monitore (CRT = Cathode Ray Tube) werden auch im Jahr 2003 noch mit 85 Prozent den Markt dominieren, prognostizieren die Analysten. Die Gründe für diese Entwicklung sieht der IDC-Marktforscher Bob O''Donnel einerseits in den noch zu hohen Preisen der LCDs, andererseits aber auch in technischen Fortschritten der Röhrentechnik: "Mit den Verbesserungen in Richtung flacherer Röhrenmonitore wird das Leben dieser Produktgattung verlängert. Die Leute wollen keine 1200 Dollar für ein 15-Zoll-LCD ausgeben, deshalb interessieren sie sich für flache CRTs, die ein Drittel oder die Hälfte kosten." Auf der Comdex ''99 in Las Vegas zeigten etwa Sony, CTX und Philips entsprechende Geräte.

Für den gesamten Monitormarkt prognostizieren die IDC-Auguren für die kommenden Jahre gesunde Wachstumsraten. So soll die Zahl der jährlich ausgelieferten Geräte weltweit von 100 Millionen in diesem Jahr auf 150 Millionen im Jahr 2003 steigen. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche jährliche Zunahme von zehn Prozent.

Gemessen am Umsatz liegen die Werte sogar noch höher: Die Verkaufserlöse werden IDC zufolge von 33,4 auf rund 60 Milliarden Dollar im Jahr 2003 klettern - eine jährliche Steigerung von 16 Prozent. Die Umsätze wachsen also schneller als die Stückzahlen.

Im Gegensatz zu den meisten PC-bezogenen Märkten steigen die durchschnittlichen Verkaufspreise für Monitore, begründen die Analysten diesen Trend. Kunden seien bereit, mehr Geld für hochwertige Geräte auszugeben. Der Anteil der Monitore an den Gesamtkosten eines Computersystems werde von derzeit 20 Prozent auf rund 37 Prozent im Jahr 2003 steigen.