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Personal-Abrechnungs- und lnformations-System PAISY:


20.09.1978 - 

Flexibel und kompromißfähig

ACHIM/BREMEN - Bisher insgesamt 140mal ist das Personal-Abrechnungs- und Informations-System Paisy installiert, deshalb preist Henning Stodte, Inhaber der Softmark H. Stodte in Achim bei Bremen, es als das erfolgreichste deutsche Softwareprodukt. Anpassungsprogrammierung entfällt. "Das System deckt alle Anforderungen an Tarifabrechnungen ab", lobt Stodte. "Die Anwender können über eine entsprechende Beschreibungsdatentechnik Art und Umfang der zu speichernden Informationen beliebig erweitern," und dazu sei keine Programmänderung notwendig. Dies bestätigt auch Franz Kanzler , Referatsleiter für Lohn- und Gehaltsabrechnung bei der Vereinigten Versicherungsgruppe in München. "Wir setzen Paisy seit Januar ein", berichtet er. "Für uns war die enorme Flexibilität des Systems ausschlaggebend."

Schrittweise läßt sich mit Paisy ein (...)ersonalinformations-System aufbauen. "Es können jederzeit neue Segmente, neue Satzarten und neue Felder hinzugefügt werden", erläutert Stodte. "Ein eigener Datenverwaltungsmechanismus steuert den ganzen Komplex." Paisy ist Datenbank-unabhängig und kann sowohl im Rahmen von ISAM und VSAM-Methoden realisiert werden als auch auf universellen Datenbanken. Das Informationssystem ermöglicht Dialogabfragen beim Änderungsdienst. "Wir haben eine eigene Informationsabfragesprache" erklärt Stodte.

Bei der Vereinigte Versicherungsgruppe läuft Paisy auf einer /370-155 im OS. Die Umstellung - so Kanzler - machte keine, Schwierigkeiten. Das System erfaßt die Daten von etwa 6000 Mitarbeitern und Rentnern. "Vorerst setzen wir Paisy nur für die reine Gehaltsabrechnung ein", erklärt Kanzler. "Es soll aber zum Personalinformations-System ausgeweitet werden."

Service als Option

Im Personalwesen fallen immer sehr viele Änderungen an. "Die Anwender haben dann die größten Schwierigkeiten mit der Wartung und Pflege ihrer überlebten Programme", gibt Stodte zu bedenken. "Wir übernehmen deshalb komplett den Service und liefern unseren Kunden auch alle Programmverbesserungen und Erweiterungen." Gut bewährt hätten sich auch die einmal im Jahr stattfindenden Anwenderseminare, weil die Kunden so auch die Weiterentwicklung des Paketes selbst beeinflußen können. Der Wartungsvertrag ist eine Option. Alle Kunden- so Stodte- schließen ihn jedoch ab. Er kostet zehn Prozent der Lizenzgebühren, also zwischen 5000 und 8000 Mark im Jahr. Inbegriffen ist hier ein Programmwartungssystem und eine softwaregesteuerte Pflege die auch Änderungen erledigt. Zu den Kunden gehören sowohl Kleinunternehmen als auch Weltkonzerne. Erfaßt werden jeweils zwischen 250 und 40 000 Mitarbeiter, insgesamt sind es zur Zeit etwa eine halbe Million.

Auch Großunternehmen bevorzugen Standard-Software

"Auch bei Großunternehmen geht der Trend eindeutig zur Standardsoftware", versichert Stodte. "Das können wir an unserem wachsenden Auftragsvolumen erkennen." Als Grund dafür nennt er die Kostenunterschiede: Wenn ein Unternehmen selbst ein Personal-Informations-System entwickelt, kostet das zwischen einer und zwei Millionen Mark; Paisy dagegen sei ab 50 000 Mark zu haben. Ähnlich argumentiert auch Referatsleiter Kanzler: "Die Versicherungsgruppe setzt Standardsoftware ein, da doch mindestens zwei Jahre Entwicklungszeit notwendig gewesen wären, um selbst etwas auf die Beine zu stellen. Paisy ist deshalb auf jeden Fall preiswerter für uns." Darüber hinaus sei es vorteilhaft, daß das System von mehr als 100 Unternehmen bevorzugt und laufend optimiert wird. "Mit einem eigenen System kann man diesen Stand eigentlich nie erreichen", bekräftigt Kanzler.

Den Kunden die mit Paisy arbeiten wollen, wird eine ausgefeilte Umstellungstechnik mitgeliefert, sodaß sie ziemlich schnel selbständig sind.