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05.05.2006

Flexible Speicherinfrastrukturen

Wolfgang Miedl arbeitet Autor und Berater mit Schwerpunkt IT und Business. Daneben publiziert er auf der Website Sharepoint360.de regelmäßig rund um Microsoft SharePoint, Office und Social Collaboration.
Unternehmen geben heute ein Viertel ihrer IT-Kosten für Storage-Infrastruktur aus - mehr als die Hälfte davon entfällt laut IDC auf das Speicher-Management. Die On-Demand-Strategie der IBM hilft, komplexen Speicherlandschaften mit innovativen Lösungen zu begegnen, Infrastrukturen zu vereinfachen und ein effektives Management zu erreichen.

Der Mensch ist Jäger und Sammler auch im heutigen digitalen Zeitalter. Laut einer Untersuchung der Universität Berkeley hat die Menschheit der vergangenen vier Jahre mit 45 Millionen Terabyte fast vier Mal so viel an Informationen generiert wie in den 42000 Jahren zuvor seit den ersten Höhlenmalereien. Dieses Datenwachstum sowie die daraus resultierenden Komplexitäten innerhalb der Speicherwelten verbunden mit schlechter Ressourcenauslastung und dem zunehmenden Kostendruck sind nur einige der heutigen Herausforderungen für IT-Entscheider.

Unvermeidbare Datenflut

Das Thema Speicher-Management spielt dabei eine herausragende Rolle, müssen Unternehmen doch mittlerweile mehr als 70 Prozent ihrer gesamten speicherrelevanten Kosten nur dafür aufwenden. Es muß am Ende also nicht mehr so sehr über das Anschaffen weiteren Speichers nachgedacht werden, sondern es geht vielmehr darum, die nicht zu vermeidende Datenflut, und letztendlich die Kosten für deren Speicherung und Verwaltung, zu kontrollieren und kanalisieren.

Eine ganzheitliche Betrachtung des Datenlebenszyklus (ILM) kann hier Lösungsansätze bieten. Mit flexiblen Infrastrukturen und Software-Tools, die eine Datenklassifizierung und regelbasierte Speicherung zulassen, können wichtige von weniger wichtigen Daten unterschieden werden und automatisch entsprechend ihren Wert auf dem Speicher der Wahl abgelegt werden. Durch eine "Tiered-Storage-Hirachie" kann so der Highend-Speicher erheblich enlastet werden, was zu deutlichen Kosteneinsparungen führt. Ebenso müssen die nachgelagerten Backup- oder vorhandene Hochverfügbarkeitstechnologien unter dem ILM- Gesichtspunkt geprüft werden.

"Die Anforderungen an die Unternehmen, 7 Tage, 24 Stunden verfügbar zu sein, und die sich heute immer schneller ändernden Marktgegebenheiten verlangen eine wichtige Eigenschaft: Flexibilität. Viele Infrastrukturen können jedoch diese Flexibilität nicht erbringen oder werden in Kürze an ihre Grenzen stoßen und somit einen Wettbewerbsvorteil verspielen", prognostiziert Marcellus Scheefer, Leiter Storage Solution Sales bei der IBM Systems and Technology Group.

In vielen Firmen sind die Speicherinfrastrukturen aber teilweise ohne langfristige Speicherstrategie partiell gewachsen und präsentieren sich heute als ein heterogenes Gebilde. Die Mischung aus Hard- und Software mit unterschiedlichen Kapazitäten, Schnittstellen und Management-Anforderungen ist schwierig zu administrieren. Mit der Komplexität der Infrastruktur steigen auch die IT-Probleme. "Der enorme Management-Aufwand macht nicht nur den Löwenanteil der Kosten aus, sondern trägt auch zu einem erheblichen Teil an den durch menschliche Fehler verursachten Ausfälle bei", erläutert Marcellus Scheefer. Dazu berichten viele IT-Manager, dass die Ressourcenauslastung innerhalb ihres Storage Area Networks (SAN) wenig zufriedenstellend ist, bei einzelnen Speichersysteme liegt diese selten über 60 Prozent. Der Grund dafür: Viele so genannte Open Systems können nicht miteinander kommunizieren, so dass immer ausreichend Speicher des gleichen Typs vorgehalten werden muss. Das sind unnötige Kosten. Mehr Effizienz erhalten Firmen durch eine vereinfachte Infrastruktur. Das Ziel der IBM-On-Demand-Strategie ist es, Informationen "bedarfsgerecht" und somit zu optimalen Kosten zu verwalten, was oftmals mit der Simplifizierung einer Speicherinfrastruktur beginnt. Sehr üblich sind hier drei Ansätze:

1. Konsolidierung

2. Virtualisierung

3. Automatisierung

Firmen sollten zunächst mögliche Konsolidierungspotenziale überprüfen, sei es im Bereich der Server der SAN Fabric oder der Speicherwelt selbst. Hilfe bieten hier die IBM System-Storage-Produkte, mit denen die Speicherumgebung zentralisiert und mit leistungsfähiger Technologie ausgestattet werden kann. Unternehmen können in ihrer Infrastruktur die Geräteanzahl und damit auch die zu administrierenden Elemente reduzieren. Die eingesetzten Speicherbestandteile werden besser ausgelastet, die Kosten sinken, und die Speicherinfrastruktur ist einfacher zu verwalten.

Eine konsequente Weiterentwicklung bildet die Virtualisierung. "Neue Technologien wie die SAN-basierte Speichervirtualisierung bieten wirkliche Quantensprünge im Vergleich zur üblichen Speicherverwaltung, lösen sie doch starre physikalische Bindungen auf und ermöglichen so eine völlig neue und vereinfachte Sicht auf die Dinge sowie eine noch nicht bekannte Flexibilität", erklärt Marcellus Scheefer. Unterbrechungsfreie Datenmigrationen sind damit ebenso möglich wie die zentrale Verwaltung einer heterogenen Speicherstruktur aus einer Management-Oberfläche heraus. Mehr als 2000 Kunden setzten mittlerweile diese Technologie mit IBMs SAN Volume Controller ein.

Automatische Provisionierung

Je einfacher die Infrastruktur ist, desto leichter können Automatisierungsmechanismen implementiert werden, die nicht nur eine kontinuierliche Überwachung gewährleisten, sondern im Bedarfsfall eigenständig korrektive Maßnahmen treffen. Diese Funktionalitäten werden im IBM Total Storage Productivity Center mit automatischer Provisionierung abgebildet.

Eingebettet in die IBM Systems Agenda, mit der sich IBM zu offenen Standards, zur systemweiten Virtualisierung und zur herstellerübergreifenden Zusammenarbeit als Innovationstriebfeder bekennt, bieten ILM-Lösungskonzepte weitere Ansätze, Infrastrukturen ganzheitlich zu betrachten und, orientiert an dem jeweiligen Datenwert, Investitionen nach Bedarf zu tätigen. Das integrierte und umfassende Hardware- und Software-Portfolio der IBM unterstützt dabei jeden Ansatz.