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02.08.2002 - 

IT im Handel/Kommentar

Flexible Vorreiter

Helga Biesel Redakteurin CW

Wenn es dem Handel heute weniger schlecht geht, als allgemein sinkende Umsatzzahlen und Konsumzurückhaltung signalisieren, dann liegt das daran, dass diese Branche gelernt hat, mit einem hohen Maß an Flexibilität auf die Wechselfälle des Marktes und der Käuferlaunen zu reagieren beziehungsweise sie - so weit als möglich - vorwegzunehmen. Neben der Übernahme amerikanischen Know-hows, wie es sich in den Marts entwickelte, sorgte ein ausgefuchstes IT-gestütztes Sensorium dafür, auch die hiesigen Kundenbedürfnisse immer besser erkennen zu können. Lebendige Innenstädte - allen Unkenrufen zum Trotz -, aber auch florierende Großmärkte auf der grünen Wiese sprechen eine deutliche Sprache.

Frühzeitig führte die Branche mit Zeitkonten flexible Arbeitszeiten ein und wurde damit zum Vorreiter einer Entwicklung, die heute angesichts einer offenbar anhaltenden Wirtschaftskrise für die meisten Branchen und für Unternehmen aller Größenordnungen vorbildlich ist. Jetzt geht es darum, noch flexibler reagieren zu können. Gefragt sind IT-Lösungen, die die Geschäftsprozesse weiter verbessern und dennoch die Kosten reduzieren bei steigenden Erträgen - die Quadratur des Kreises?

Die zurzeit installierte IT-Technik beispielsweise am Point of Sales (PoS) lässt durchaus noch Raum für Verbesserungen. Anpassungsfähige Softwarelösungen könnten technische Entwicklungssprünge bringen (Seite 34 und 35); die dafür notwendigen Arts-Standardisierungsarbeiten sind abgeschlossen. Das gilt ebenso für die Transponder im RFID-Standard; sie machen den Warenfluss transparent (Seite 36). Vereinheitlichung bietet sich auch für die überhaus vielfältigen Bezahlverfahren im Internet an. Software für Bezahlplattformen könnte dieses Problem lösen (Seite 37). Last, but not least ist die flexible Sortimentsgestaltung ein Dauerthema der Branche. Immer neue IT-Instrumente perfektionieren die Verfahren (Seite 38).