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15.08.2003 - 

W3C veröffentlicht Spezifikation Xforms

Flexiblere Web-Formulare

MÜNCHEN (CW) - Xforms 1.0 soll das Entwickeln von Online-Formularen erleichtern. Durch Trennung von Modell, Daten und Interface lassen sich Web-Masken leicht an verschiedene Endgeräte anpassen und wiederverwenden. Während namhafte Hersteller die Spezifikation unterstützen, kocht Microsoft einmal mehr sein eigenes Süppchen.

Bisher verwenden Anwender meist HTML und Script-Sprachen für das Design von Eingabemasken im Web, doch erfordert das viel Programmier- beziehungsweise Pflegeaufwand. Xforms soll hier Abhilfe schaffen. Formulare werden in die drei Elemente Xforms-Modell, Instanzdaten und Benutzer-Schnittstelle aufgeteilt. Dieses Konzept soll ein flexibleres Design von Online-Masken erlauben, da Autoren Formularelemente wiederverwenden beziehungsweise leicht an andere Ausgabegeräte anpassen können. Laut dem W3C reduzieren mit Xforms gebaute Web-Seiten die Anzahl der Server-Anfragen gegenüber mit HTML erstellten Pages, da die Formulare eine Reihe von Funktionen beinhalten können. Zu den Entwicklern von Xforms zählen unter anderen IBM, Novell, Oracle, Adobe, SAP sowie die auf XML-Software spezialisierte Münchner Firma Mozquito Orgabit. Microsoft blieb der W3C-Arbeitsgruppe bisher fern. Nach Ansicht von Mozquito Orgabit entwickelt der Softwarekonzern mit "Infopath" (vormals "Xdocs") eine proprietäre Technik für XML-basierende Formulare. (fn)