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16.09.1977

Flexibles Abrechnungssystem Rechenzentren

Peter Rösler ist RZ - Leiter der Alldata - Service GmbH in München

MÜNCHEN - Bei der Abrechnung von Leistungen der Service - Rechenzentren treten besondere Probleme auf, die durch die unterschiedlichsten Anwendungen und Abrechnungsarten sowie eine individuelle Preisgestaltung bedingt sind. Zur Lösung wurde ein flexibles Abrechnungssystem unter Verwendung von Cobol konzipiert, das Unabhängigkeit von einem Hersteller bietet und es möglich macht, unterschiedliche EDV -Anlagen gemeinsam abzurechnen.

Folgende Forderungen wurden berücksichtigt:

- Automatische Erstellung der Abrechnungssätze

- Einfaches und sicheres Updating

- Völlig flexible Abrechnung der einzelnen RZ - Kunden

- Maximal - / Minimalpreis, Staffelpreis und Rabatt

- Monatliche Abbuchung von Teilzahlungsbeträgen

- Sonderpreise für bestimmte Tage und Zeiträume

- Preisberechnung pro Kunde über Formelsprache

Notwendige Voraussetzungen für den Einsatz sind die Vergabe einer Kontokorrent -Nummer für jeden Kunden sowie die Festlegung einer Accounting - Nummer pro Kunde beziehungsweise einer Mitbenutzer - Nummer in einem Teilnehmersystem. Außerdem muß jedes Projekt einen aus drei Buchstaben bestehenden Projektschlüssel erhalten. Abrechnungskriterien (bis zu 99 verschiedene Möglichkeiten) müssen für jedes Projekt definiert werden.

Für die Abrechnung werden die automatisch anfallenden Abrechnungsdaten der EDV - Anlage wie CPU - Zeit, Zugriffe, Druckzeilen, außerdem projektbezogene Angaben, wie die Anzahl der Buchungen für einen Kunden, und nicht automatisch erfaßbare Daten wie Personaleinsatz für Programmierung herangezogen.

An Auswertungen stehen zur Verfügung:

- Rechnung pro Kunde und Arbeitsgebiet oder Gesamtrechnung

- Rechnungsjournal

- Vertreter - Provisions - Abrechnung

- Interne Verrechnung nach Kostenstellen und Projekten

- Diverse Statistiken (Kundenliste, Kostenstellenliste, Projektliste, Papierverbrauch, Auslastung der EDV - Anlage).

Der Personalaufwand beschränkt sich auf das einmalige Anlegen der Kundenstammsätze und den Einbau von Unterprogramm - Aufrufen. Außerdem müssen die erfolgten Produktionsläufe regelmäßig überprüft und - soweit notwendig - Acoounting - Nummern, Projekte, Jobs und sogar Steps einzeln umgebucht werden.

Dieses System ist auf IBM - Anlagen im Einsatz. Für andere EDV - Hersteller müssen zwei kleine betriebssystemspezifische Assembler - Module geschrieben werden. Das System steht im Augenblick nur für Anlagen zur Verfügung, auf denen Programme mit mindestens 180 K Kernspeicher gefahren werden können.