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29.04.1988

Floating Point will Celerity übernehmen

MÜNCHEN (CW) - Der amerikanische Hochleistungsrechner-Hersteller Floating Point System. Inc. (FPS), der im vergangenen Quartal nur dank eines 6-Millionen-Dollar-Auftrags von den Los Alamos National Laboratories an den roten Zahlen vorbeischlitterte, will den SuperminiAnbieter Celerity Computing übernehmen. Für die in akute Finanznöte geratene kalifornische Firma soll FPS einen Kaufpreis von lediglich 2,5 Millionen Dollar zahlen.

Für die seit 1986 mit Umsatzrückgängen und instabilen Erträgen kämpfende FPS würde sich durch den Zukauf eine Sortimentslücke schließen, für Celerity öffnete sich ein dringend benötigter Absatzkanal, über den der neuentwickelte ECL-Rechner C 6000 vermarktet werden könnte. Wie es mit Celerity in der Bundesrepublik weitergeht, ist noch nicht geklärt. Michael Halbach, Marketingleiter des Deutschland-Distributors GEI Rechnersysteme in Aachen, versicherte allerdings, auch in Zukunft werde seine Firma den Support für die Modelle C 1230 und C 1260 leisten. Ob die deutsche FPS-Niederlassung in Haar bei München parallel dazu Celerity-Produkte vermarkten wird, war von dort bis Redaktionsschluß nicht zu erfahren.