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25.06.1976 - 

Anwenderbericht: Tawagro, Köln

Floppy ergänzt die MKC

Wir sind ein führendes Großhandelsunternehmen der Tabakwarenbranche.

Für die Bereiche unserer Abrechnungen hatten wir bis Ende 1975 einen Magnetkontencomputer im Einsatz.

Es handelte sich hier um ein konventionelles System, das jedoch in der Speicherkapazität sowie in der Geschwindigkeit unseren Anforderungen nicht mehr gerecht wurde. Darüber hinaus konnten Artikel- und Preisänderungen nur relativ kostenintensiv durchgeführt werden.

Um in Zukunft flexibler und schneller arbeiten zu können, entschlossen wir uns - nach eingehender Marktinformation- zum Einsatz eines CTM-Diehl-Computers, der von der für uns zuständigen Generalvertretung Herbert Dahm, Köln, schlüsselfertig (samt Software) geliefert wurde. Die Anlage hat folgende Ausstattung:

- Rechner mit 16 KB Anwenderspeicher

- Floppy-Disk-Stationen

- 1 Magnetkontenschacht 1024 Stellen

- 1 Schnelldrucker 140 Z./Sek.

- 1 alphanumerisches, 32stelliges Zeilendisplay

Die Hauptproblematik unserer täglichen Arbeit liegt in der Fakturierung, der Lagerbuchhaltung und der Disposition. Es werden bis zu 1500 Artikel verwaltet. Täglich werden zirka 100 Rechnungen mit je 40 bis 50 Positionen geschrieben. Alle fakturierten Mengen werden in einer Dispositionsliste geführt. Sich häufig ändernde Artikel und "Einmal-Artikel" werden kontrolliert.

Alle Rechnungen werden automatisch auf dem entsprechenden Kundenkonto gebucht.

Bis zu 95 Prozent der Rechnungen werden durch Bankeinzug reguliert. Selbstverständlich fallen die Bankeinzüge als Nebenprodukt der Fakturierung an.

Über die Floppies ist eine flexible Lagerverwaltung gewährleistet. Änderungen, gleich welcher Art, werden von uns selbst durchgeführt und verursachen keine externen Kosten. Das Artikelsortiment kann durch die große Kapazität der Disketten bei Bedarf erweitert werden (300 000 Bytes = 2 numerische Zeichen je Byte - 600 000 Zeichen je Diskette).

Aufgrund der Kapazität der Floppy-Disk ist der Aufbau des Artikel-Stammsatzes mit genauer textlicher Benennung des Artikel gewährleistet.

Es werden tägliche und monatliche Abgangsstatistiken sowie eine detaillierte Bestandskontrolle durchgeführt.

Gleichzeitig können diverse Listen - Preislisten, Inventurlisten etc. - zu jedem Zeitpunkt abgerufen werden.

Das Magnetkonto enthält die vorn Kunden benötigten Stammdaten und Umsatzzahlen sowie die quartalsweise überlappenden Bonusumsätze.

Die Anzahl von rund 250 Kunden war der Anlaß, die Finanzdaten auf dem Datenträger Magnetkonto zu verarbeiten. Den Vorteil gegenüber der kontenlosen Buchführung sehen wir darin, daß ein Magnetkonto mit hohem Fassungsvermögen jederzeit ohne Computer aussagefähig ist.

Selbstverständlich werden die übrigen Bereiche der Finanzbuchhaltung ebenfalls über das System abgewickelt.

Inzwischen konnten wir mit den Diehl-CTM-System erste praktische Erfahrungen samrneln. Fazit: Geschwindigkeit und Kapazität entsprechen unseren Erwartungen.

Die Bedienung der Anlage stellte sich als problemlos heraus" da, das Zeilendisplay neben der permanenten Auskunft auch die Bedienerführung innerhalb einzelner Prorgramme ermöglicht.

Informationen:Wilhelm Offergeld ist Geschäftsführer der Tabakwaren-Großeinkauf Köln e. G.