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09.09.1983

Floppy schützt vor Softwarediebstahl

MÜNCHEN (VWD) - Vault Corp. (Westlake/Kalif.) wird in den kommenden Wochen ein System zum Schutzt vor unautorisierten Softwarekopien auf den europäischen Markt bringen. Floppy-Disks, die sich wie Fingerabdrücke voneinander unterscheiden, dienen als nicht kopierbarer Schlüssel für Mikrocomputersoftware.

Wie Dixon Smith, Senior Vice President der im Januar 1983 gegründeten Gesellschaft in München zu VWD sagte, wird der Preis der systemunabhängigen Disk mit der Bezeichnung Prolok für Großverwender (wie in den USA) unter einem Dollar je Stück liegen. Zusätzliche Hardware ist nicht erforderlich. Die Monatskapazität der Fertigung beträgt derzeit 200 000 Stück. Im Geschäftsjahr 1983/84 (1. 10.) will Vault zehn Millionen Disks verkaufen. Der Europa-Vertrieb ist im Aufbau und soll über den Handel erfolgen. Man sei auch bereits mit deutschen Softwareproduzenten im Gespräch über die Anwendung. Smiths Verkaufsargument: "Auf jedes gekaufte Softwareprogramm entfallen acht bis zehn kopierte."