Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Neues Fluginformationssystem bei der LTU

Flugplanung weltweit via Internet

12.10.2001
MÜNCHEN (CW) - Die Airline LTU erneuert ihr Fluginformationssystem. Künftig sollen die Mitarbeiter über das Internet Flugbewegungen und Flugplanung abrufen können.

Das betagte Fluginformationssystem des Ferienfliegers LTU International Airways wird erneuert. Auskünfte über die einzelnen LTU-Flüge benötigen viele Stellen innerhalb der Airline: Catering, Flugbesatzung und nicht zuletzt das Operation Control Center müssen wissen, ob die Maschinen pünktlich am Zielort landen, wie viele Fluggäste an Bord sind und dergleichen. Bislang erhielten die Mitarbeiter weltweit diese Daten zu Flugbewegungen und zur Flugplanung über ein textbasiertes Auskunftssystem, das mit proprietären Schnittstellen und festen Mietleitungen arbeitete, erläutert Vice President und Chief Information Officer (CIO) Andreas Dietrich. Das neue System soll die relevanten Flugdaten über das Internet zur Verfügung stellen.

Multitier-Projekt mit verschiedenen TechnologienZur Realisierung des Projekts entschied sich die Airline für die Entwicklungsplattform "e4/Framework" des Dortmunder Anbieters Comline. In der Evaluierungsphase wurden verschiedene Technologien bewertet, die für das neue System in Frage kommen. Der Ferienflieger entschied sich für eine Multitier-Lösung. Im Hintergrund arbeitet eine Oracle-Datenbank, auf die über ein C++ Interface zugegriffen wird. Für die Business-Logik setzten die Entwickler eine Corba-Implementierung ein, das Frontend ist Java-basierend. Die Datenabfrage über das Internet wird unter anderem durch VPN-(Virtual-Private- Network-)Technologie vor unbefugten Zugriffen geschützt.

Dietrich geht davon aus, dass der Return on Investment nach knapp eineinhalb Jahren erreicht wird. Die Betriebskosten des neu implementierten Systems seien deutlich günstiger als die der bisher eingesetzten Lösung.