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04.09.2008

Flugzeugtechniker-Gewerkschaft setzt Boeing Streikfrist - WSJ

SEATTLE (Dow Jones)--Dem US-Flugzeughersteller Boeing droht weiter ein Arbeitskampf. Die Mitglieder der US-Flugzeugtechniker-Gewerkschaft haben mehrheitlich für einen Streik gestimmt, Boing aber noch 48 Stunden Zeit gegeben, das Tarifangebot aufzubessern. Damit räume die Gewerkschaft Boeing eine letzte Chance ein, zu einer Einigung zu kommen, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) in seiner Donnerstagausgabe.

SEATTLE (Dow Jones)--Dem US-Flugzeughersteller Boeing droht weiter ein Arbeitskampf. Die Mitglieder der US-Flugzeugtechniker-Gewerkschaft haben mehrheitlich für einen Streik gestimmt, Boing aber noch 48 Stunden Zeit gegeben, das Tarifangebot aufzubessern. Damit räume die Gewerkschaft Boeing eine letzte Chance ein, zu einer Einigung zu kommen, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) in seiner Donnerstagausgabe.

Fast 90% der bei Boeing beschäftigten IAM-Arbeiter ("International Machinists and Aerospace Workers") haben die von Boeing vorgelegte Offerte abgelehnt. Das jüngste Angebot sah eine insgesamte Lohnerhöhung von 34.000 USD über eine dreijährige Laufzeit vor. Dabei hatte Boeing den Arbeitnehmern neben einmaligen Bonuszahlungen auch eine 11-prozentige Lohnerhöhung sowie höhere Rentenbezüge zugesagt.

Nach Kalkulationen des "WSJ" dürfte ein Streik den Tagesumsatz von Boeing um rund 100 Mio USD pro Tag mindern. Boeing hat derzeit alle Produktionskapazitäten ausgeschöpft, um der hohen Nachfrage nach kraftstoffsparenden Flugzeugen gerecht zu werden.

Wie lange ein möglicher Arbeitsausstand dauern könnte, ist nach Meinung von Branchenkennern zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Die Streikkasse der IAM scheint aber gut gefüllt: Mark Blondin, einer der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, sagte zum "WSJ", dass die Arbeiter - sollt es zu einem Streik kommen - ihre Arbeit erst wieder aufnehmen würden, wenn "uns Boeing alles gibt, was wir wollen."

Die IAM vertritt bei Boeing rund 27.000 Mitarbeiter, die an den Produktionsstätten in Washington, Oregon und Kansas arbeiten. Damit ist die IAM die größte Gewerkschaft, die bei Boeing aktiv ist.

Bereits Ende vergangener Woche hatte die US-Flugzeugtechniker-Gewerkschaft das Tarifangebot von Boeing abgelehnt und ihren Mitgliedern empfohlen, für einen Streik zu stimmen. Die Offerte belohne die harte Arbeit der Boing-Angestellten nicht ausreichend, hieß es zur Begründung.

Webseite: http://www.online.wsj.com http://www.boeing.com DJG/DJN/ncs/cbr

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