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18.01.2013 - 

Cisco Channelchef Carsten Heidbrink

"Flut an intelligenten Sensoren wird ins Netz einziehen"

Carsten Heidbrink, Director Partner Sales Organisation, Cisco Deutschland, erklärt, was es mit dem "Internet der Dinge" auf sich hat und worauf sich Vertriebspartner einstellen müssen.
Carsten Heidbrink, Director Partner Sales Organisation bei Cisco Deutschland
Carsten Heidbrink, Director Partner Sales Organisation bei Cisco Deutschland
Foto: Cisco

Carsten Heidbrink, Director Partner Sales Organisation, Cisco Deutschland, erklärt, was es mit dem "Internet der Dinge" auf sich hat und worauf sich Vertriebspartner einstellen müssen.
Welche Themen werden die ITK-Branche in diesem Jahr maßgeblich vorantreiben?
Carsten Heidbrink: Die wesentlichen Trends werden ausgelöst von der Internet-Generation, die nun ins Arbeitsleben eintritt. Sie nutzen auch im Beruf Soziale Netzwerke, Mobilgeräte und Video. Der mobile Datenverkehr wird weltweit um das 18-Fache von 2011 bis 2016 steigen und 90 Prozent des gesamten Internet-Traffics wird dann aus Videos bestehen. Außerdem nutzen bereits 42 Prozent der Mitarbeiter ihr privates Smartphone am Arbeitsplatz, im Zuge von Bring Your Own Device. Weitere Trends sind Unified Communications, Big Data sowie Cloud Computing und Internet der Dinge.

Auf welche Entwicklungen müssen sich Vertriebspartner einstellen?

Heidbrink: Für Partner dürfte die wichtigste Entwicklung sein, dass Unternehmen die Cloud zunehmend als Alternative zur herkömmlichen Bereitstellung von Diensten betrachten. Damit bezahlen sie nur tatsächlich benötigte Kapazitäten und werden effizienter sowie flexibler bei der Anpassung der IT-Services auf neue geschäftliche Anforderungen.
Die Partner müssen entsprechende zuverlässige Cloud-Services zu attraktiven Konditionen bieten, die exakt den Bedürfnissen des einzelnen Kunden entsprechen. Dies erfordert anfangs einen gewissen Entwicklungsaufwand, lohnt sich in absehbarer Zeit aber durch ein nachhaltiges Geschäftswachstum.
T-Budgets werden sich dafür weiterhin sowohl in der zentralen IT als auch in den Fachabteilungen wie dem Vertrieb finden, gerade bei Projekten rund um den mobilen Arbeitsplatz.
Die Rolle des CIO und der IT-Fachabteilung ist in diesen Tagen wichtiger denn je, um die optimale Kombination aus agiler Unternehmens-IT auf der einen Seite sowie Sicherheit, Compliance und Kostenkontrolle auf der anderen Seite sicherzustellen. Cisco und seine Partner sind auch weiterhin gut beraten, den CIO erfolgreich zu machen.

Wie packt Cisco diese Themen an?

Heidbrink: Cisco ist gut gerüstet für die Herausforderungen im nächsten Jahr. Unsere langfristige Strategie besteht aus Innovationen, optimalen Arbeitsprozessen und überproportional wachsenden Gewinnen. Dabei wird vor allem das "Internet der Dinge" ein Thema sein, das uns in den kommenden Jahren beschäftigt. Hier rechnen wir mit einer Technologiewelle, die unserer Wirtschaft und Gesellschaft noch nicht abschätzbare, positive Impulse geben wird. Denn der aktuelle Trend, in dem wir Endanwender unsere Unternehmens-IT mit immer mehr verschiedenen Endgeräten konfrontieren, ist lediglich die Spitze des Eisbergs. Alleine die kommende Flut an intelligenten Sensoren, die Einzug ins Netz halten, wird große Chancen, aber auch Herausforderungen für unsere Kunden darstellen.

Wie schätzen Sie die Aussichten der ITK-Branche insgesamt für 2013 ein?

Heidbrink: Wir blicken optimistisch auf 2013, so wie die gesamte deutsche Hightech-Branche. Nach einer aktuellen Bitkom-Umfrage rechnen im kommenden Jahr 71 Prozent der Anbieter von Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik mit Umsatzsteigerungen.
Gerade jetzt müssen sich Unternehmen in Europa überlegen, wie sie ihre Produktivität erhöhen und nachhaltiges Wachstum sichern können, indem sie ihre Technologieinvestitionen vorantreiben und so ihre Innovationskraft steigern. Schließlich ist die Rolle von intelligenten Kommunikationsnetzen als Produktivitätsfaktor mehr denn je ein anerkannter Wettbewerbsfaktor. Die Partnerlandschaft ist dafür auch gut aufgestellt, innovativ und flexibel.

(rb)

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