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18.09.1992 - 

Apple steigt in Server-Markt ein

Flut neuer Mac-Produkte aus Cupertino läßt nicht nach

MÜNCHEN (CW) - Die Apple Computer Inc. wird nicht müde, alle drei bis vier Monate neue Modelle ihrer Macintosh-Serie aus den Labors zu rollen. Kaum sind die Pläne der Kalifornier für Produktvorstellungen im September und Oktober 1992 bekanntgeworden, sickern schon Informationen über die Macs des nächsten Jahres aus dem Hauptquartier in Cupertino.

Den, Anfang könnte im Januar eine schnellere Ausführung des Macintosh LC II machen, der dann mit der 33-MHz-Ausgabe der 68030-CPU statt mit der 25-Mhz-Version laufen soll.

Irgendwann im ersten Quartal des nächsten Jahres sollen drei neue, billigere Macintosh Quadras folgen. Beobachter meinen, der zukünftige Low-end-Quadra werde um die 3500 Dollar kosten, während der Preis des entsprechenden aktuellen Macs, des Quadra 700, bei rund 5200 Dollar liegt. Das neue Quadra-Flaggschiff mit dem Decknamen "Wombat 40" wird voraussichtlich der erste Mac mit Motorolas 40-MHz-68040-CPU sein, die bisher noch nicht verfügbar ist. Noch in der ersten Hälfte des kommenden Jahres könnte der Chip-Hersteller die 50-MHz-Version nachschieben, in der zweiten Jahreshälfte 1993 den Nachfolger des 68040. Einen neuen Spitzen-Macintosh als Netz-Hauptrechner soll Apple in der ersten Hälfte des nächsten Jahres auf den Markt bringen, heißt es. Mit dem Server, den ein 68040-Prozessor mit einer Taktrate von 40 Megahertz antreibt, will das Unternehmen versuchen, in Unternehmen einen besseren Stand zu gewinnen. Zur Ausstattung des Rechners könnten ein SCSI-2-Anschluß, fünf Nubus-Steckplätze und ein Arbeitsspeicher mit einem Fassungsvermögen von 256 MB gehören.

Ferner steht für 1993 eine farbfähige Ausführung des Kompakt-Macs Classic II und ein Farb-Notebook auf dem Programm. Glanzlicht der neuen Kollektion könnte ein 1 Kilogramm leichtes 68030-Notebook sein, bei dem die Entwickler Diskettenlaufwerk und Festplatte durch PCMCIA-Steckplätze und -Speicherkarten ersetzen.

Durch flexiblere Fertigungsmethoden gelingt es den Kaliforniern, aus ein und derselben Grundkonstruktion mehrere speziellen Märkten angepaßte Modelle abzuleiten. Ihr Ziel ist es auch, den Mac-Markt am Kochen zu halten, bis die in Zusammenarbeit mit IBM entwickelten RISC-Power-PCs Ende 1993 erscheinen.