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25.04.1997 - 

Zukunft gehört Objekttechniken von Microsoft und Sun

Forrester sieht für Corba keine Zukunft

"Corba mag der sauberste Komponentenansatz sein, aber er ist zu komplex und unhandlich für den durchschnittlichen Entwickler", urteilt Donald De Palma, Senior-Analyst bei Forrester. "Anwender wollen Geschwindigkeit, Funktionalität und Verfügbarkeit - Eigenschaften, die Corba nicht bietet."

Zu lange wurden laut Forrester jene Entwickler auf die Probe gestellt, die auf Corba-kompatible Produkte setzten. Eine Marktuntersuchung unter den 1000 größten Unternehmen habe ergeben, daß der angebliche Objektstandard nur in 14 Prozent der Companies ein Thema ist.

Die Firmen hätten kein Interesse mehr daran, mit großem Zeitaufwand komplexe, unternehmensspezifische Anwendungen zu bauen. Ausgerüstet mit billigen und einfach zu handhabenden Komponenten, dem Netzprotokoll IP und einer Architektur interoperabler Server könnten die IT-Verantwortlichen künftig Anwendungen in einer Weise entwickeln und verteilen, die heute noch unvorstellbar sei.

"Populäre Modelle wie COM und Javabeans lenken zunehmend die Aufmerksamkeit auf sich, weil sie den Benutzern die Performance und Praktikabilität bieten, die sie brauchen", beobachtet De Palma. "Elitäre Modelle" wie Corba und DSOM verschwinden nach seiner Einschätzung, falls sie nicht schleunigst auf die Bedürfnisse des gemeinen Entwicklers ausgerichtet würden.