Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

13.06.2006

Forrester: SOA beflügelt Investitionen

2008 werden viele Anwender beginnen, in großem Stil ihre IT-Infrastrukturen auszubauen.

"Zuletzt haben Unternehmen vor dem Jahrtausendwechsel massiv in ihre IT-Infrastruktur investiert", erinnerte Forrester-Analyst Ray Wang auf der Fachkonferenz Gigaworld in Cascais, Portugal. Zu dieser Zeit wurde mit Systemausfällen durch das "Jahr-2000-Problem" (Y2K) gerechnet. Jetzt stehe die nächste Runderneuerung bevor.

"Die bestehenden Systeme müssen modernisiert werden. Für die Einführung Service-orientierter IT-Architekturen (SOA) brauchen die Anwender mehr Bandbreite im Netzwerk, mehr Speicherplatz für ihre Daten und mehr Rechenleistung", so Wang. Dabei gehe es im Wesentlichen darum, die elektronische Datenverarbeitung den jeweiligen betrieblichen Erfordernissen anzupassen und besser zu nutzen.

"Es ist genug Platz für alle da"

Aus Sicht des Forrester-Experten wird der Markt von vier Anbietern dominiert: IBM, Microsoft, Oracle und SAP. Dabei gehe es nicht darum, wer sich gegen die anderen durchsetzen könne: "Es ist genug Platz für alle da. Der Markt ist groß genug, und gut die Hälfte davon ist noch nicht verteilt", sagte Wang.

Für die nächsten Jahre befinde sich IBM in der besten Position, vor allem in den Zukunftsmärkten öffentlicher Dienst und Erziehungswesen. Bei betriebswirtschaftlicher Standardsoftware (ERP) führe SAP mit Abstand.

Wang hält allerdings für denkbar, dass sich Microsoft in zehn Jahren das größte Stück vom Kuchen sichern wird. Der Softwareriese mache in den Schwellenländern zwar nicht viel Umsatz, habe aber durch die weite Verbreitung von Raubkopien sehr viele Anwender. Daher könne sich auch die .NET-Middleware des Unternehmens weltweit etablieren. (tc)