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21.02.1997

Forscher simulieren den Urknall

GARCHING (CW) - Das Rechenzentrum Garching, das von der Max-Planck-Gesellschaft und dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) gemeinsam betrieben wird, hat einen Cray-Supercomputer "T3E" installiert. Das massiv-parallele System arbeitet mit 496 Prozessoren. Damit könnte es eine maximale Rechenleistung von 250 Gflops erzielen. Dies ist allerdings lediglich ein theoretischer Wert. Neben Superrechnern in Jülich und Stuttgart können die Wissenschaftler aus dem Münchner Norden damit auf einen der leistungsstärksten Computer Deutschlands zugreifen. Die Maschine löst eine "Cray T3D" mit 128 Prozessoren ab.

Ein Drittel der Rechenzeit wird das IPP nutzen, zwei Drittel bleiben für die übrigen Max-Planck-Institute reserviert. Die Forscher berechnen auf der Cray nicht nur Supernova-Explosionen. Sie simulieren auch Strukturbildungen im Kosmos, die sich nach dem Urknall formiert haben.