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16.06.1983 - 

Diser-Modula-Computer:

Forschungsprojekt wird Jetzt vormerktet

ZÜRICH (sg) - Ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich hat zur Gründung der Diser AG, einer Internationalen Computerfirma geführt, die ihre Aktivitäten gleichzeitig in der Schweiz, in Frankreich und In den USA aufgenommen hat.

Diser hat die industrielle Produktion des von Prof. Niklaus Wirth und seinen Mitarbeitern entwickelten Modula-Computers aufgenommen. Der extrem leistungsstarke, professionelle Einzelplatzrechner wurde für den Einsatz von Modula-2 konzipiert.

Modula-2 ist das Resultat von Prof. Wirths Programmiersprache Pascal, welche weltweit anerkannt und benutzt wird, und seiner für wissenschaftliche Zwecke entwickelten Sprache Modula. Die Verschmelzung dieser beiden Sprachen erlaubt dem Benutzer seine Applikations- und Systemprogramme in einer einzigen , höheren Programmiersprache zu entwickeln.

Im Gegensatz zum traditionellen Vorgehen, wonach die Hardware zuerst und die Systemprogramme später entwickelt werden, wurde der Modula-Computer in einem Guß mit der Programmiersprache entwickelt. Dadurch erreicht die Hardware eine Leistung und Flexibilität, die benötigt wird, um Text und Bilder zu verarbeiten.

Einige Spezialitäten von Modula-Computer und Modula-2-Programmiersprache sind, das Module separat compiliert werden können, ohne die vollständige Typen- und Parameterprüfung über die Modulgrenzen hinweg zu verlieren. Komplexe Probleme können in Teile zerlegt und von einzelnen Programmierern bearbeitet werden.

Es können Modul-Bibliotheken angelegt werden, um einzelne Module für eine mehrfache Verwendung nutzbar zu machen. Der hochauflösende Bildschirm kann in einzelne Fenster unterteilt werden, wodurch gleichzeitig Daten und/oder Bilder von verschiedenen Dateien angezeigt werden können.

Letztendlich gibt es auch noch ein Fehlersuchprogramm für die Softwareentwicklung. Dazu wird ebenfalls die Fenstertechnik verwendet, so daß zum Beispiel Programmlisten und Speicherbereiche gleichzeitiger auf dem Bildschirm zur Fehlerbbung beziehungsweise -suche angezeigt werden können.