Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

13.07.1990

Fortschritt bei SpeichertechnologieIBM-Wissenschaftler entwickeln Kompakt-Laser für blaues Licht

ANAHEIM/STUTTGART (pi) - Eine kompakte Quelle für blaues Laserlicht haben Wissenschaftler am Almaden-Forschungszentrum der IBM in San Jose, Kalifornien, entwickelt. Besonders für optische Speichermedien soll das von Bedeutung sein.

Zu den wesentlichen Eigenschaften des anläßlich der "Conference on Lasers and Electro-Optics" in Anaheim, Kalifornien, vorgestellten Lasers zählen ein Wirkungsgrad von zehn Prozent - fünfmal mehr als bei früheren Anordnungen - sowie eine stabile, nahezu rauschfreie Ausgangsstrahlung. Diese ermöglicht es, daß zu scharf begrenzten Punkten fokussiert werden kann, was etwa für optische Plattenspeicher von Bedeutung ist, die Informationen als ein codiertes Muster von Markierungen speichern.

Heutige Einheiten schreiben Markierungspunkte mit einem Durchmesser von 0,8 Mikrometern. Blaues Licht vermag wegen seiner kurzen Wellenlänge zu kleineren Punkten mit 0,4 Mikrometern Durchmessern zu fokussieren. Auf diese Weise läßt sich die Speicherdichte im Vergleich zu momentan gebräuchlichen Speichermedien vervierfachen.

Da es bislang nicht möglich war, einen Laser zu entwickeln, der direkt blaues Licht erzeugt, nutzten die Wissenschaftler von Big Blue die Methode zur Frequenzverdoppelung, um Infrarotlicht in blaues Licht umzuwandeln.

Auf der gleichen Veranstaltung berichteten IBM-Wissenschaftler über die Arbeiten an einem Laser, der durch "lnfrarot-Pumpen" und "Upconversion" blaues Laserlicht direkt - also nicht mit der Methode der Frequenzverdopplung - erzeugt.