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27.06.2003 - 

Mobile Computing/Kommentar

Fortschritt mit Risiken

Martin Bayer Redakteur CW

Im laufenden Jahr werden nach Einschätzung der Analysten von Gartner weltweit rund 475 Millionen Handys und etwa 34 Millionen mobile Computer verkauft werden - Tendenz steigend. Handys und Notebooks gehören laut den Untersuchungen der Marktforscher in rund 90 Prozent aller Unternehmen längst zur Standardausstattung. Handhelds nutzen immerhin bereits zwei Drittel aller Firmen.

Mit der Masse an mobilen Endgeräten kommt auf die Administratoren allerdings eine wahre Sisyphus-Arbeit zu. Nachdem es vielen IT-Leitern gerade erst gelungen ist, die interne IT aufzuräumen und zu strukturieren, stehen sie mit der Einbindung mobiler Endgeräte schon wieder vor der nächsten Herausforderung. Wie sich die Vielzahl der Geräte in bestehende Architekturen sinnvoll integrieren lässt, ist momentan nur bruchstückhaft zu erkennen. Eine durchdachte mobile Strategie ist in den meisten Unternehmen auch wegen der leeren IT-Kassen nur selten auszumachen.

Auch die Sicherheitsprobleme im mobilen Umfeld bereiten den IT-Leitern Kopfzerbrechen. So gehen die kleinen Hightech-Reisebegleiter schnell verloren - und mit ihnen womöglich unternehmenskritische Daten, auf die im schlimmsten Fall auch noch unverschlüsselt zugegriffen werden kann. Doch die Datendiebe müssen sich nicht einmal dem Risiko aussetzen, beim Klauen der Geräte erwischt zu werden. So bieten Mobilfunk- und andere drahtlose Netze genug Möglichkeiten, mit ein wenig technischem Know-how die Datenströme anzuzapfen. Bestes Beispiel sind die WLANs: Die wenigsten Unternehmen denken daran, ihre drahtlosen Firmennetze abzusichern. Industriespionen stehen damit alle Türen offen.

Hier sind die Anbieter mobiler Lösungen gefragt. Auf der einen Seite verspricht das Geschäft mit dem großen M hohe Gewinne, auf der anderen Seite lassen die Hersteller ihre Kunden, was die Integration der Geräte anbelangt, noch viel zu oft im Regen stehen.