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13.10.2000 - 

Neue Produkte vorgestellt

Foundry Networks begibt sich auf Kundensuche im MAN-Umfeld

MÜNCHEN (CW) - Foundry Networks kommt mit drei Neuerungen auf den Markt. Die Softwarelösung "Global Ethernet" richtet Punkt-zu-Punkt-Verbindungen in Metropolitan Area Networks (MAN) ein, und der "Fastiron III" soll in unternehmensweiten Backbones laufen. Schließlich präsentierte der Hersteller eine neue Asic-Generation, die zunächst im Content-Switch "Serveriron" zum Einsatz kommt.

Das erst 1997 gegründete Unternehmen Foundry Networks hat sich bis dato vor allem einen Namen im Backbone-Bereich von Unternehmensnetzen erarbeitet. Seit rund einem Jahr bietet der Hersteller jedoch auch WAN-Schnittstellen (etwa für Sonet mit OC-3-, OC-12- und OC-48-Geschwindigkeit) an, womit der Schritt in den Carrier- und Internet-Service-Provider-Markt getan wurde. Für diese Klientel entwarf Foundry nun seine "Global-Ethernet"-Lösung, die Ethernet-Pakete ohne Routing-Mechanismen durch eine Sonet-Installation schleusen soll.

Damit lassen sich allerdings nur Punkt-zu-Punkt-Verbindungen realisieren. Am Ein- und Ausgangspunkt des Sonet-Netzes stehen die hauseigenen Layer-3-Switches "Bigiron" mit Packet-over-Sonet-Schnittstellen (die neuen Module kosten rund 18 000 Dollar). Zudem ist die "Ironware"-Software in der Version 7.1 erforderlich. Der Hersteller gibt die maximale Übertragungsrate mit 2,5 Gbit/s (bei Wahl eines OC-48-Ports) an, durch Kanalbündelung lässt sich die Geschwindigkeit verdoppeln.

Die klassische Kundschaft hat Foundry nicht vergessen. Ihnen bietet der Hersteller künftig ein neues Mitglied seiner "Fastiron"-Familie an. Der Fastiron III ist ein Backbone-Switch mit Layer-3-Funktionalität für IP-, IPX- und Appletalk-Verkehr. Der Fastiron III kombiniert bis zu 336 10/100-Mbit/s-Ethernet-Anschlüsse mit acht Gigabit-Ethernet-Ports. Im Portfolio des Herstellers finden sich Einsteckmodule für die Gigabit-Datenübertragung via Glasfaser- und Kupferleitungen. Die interne Switching-Kapazität soll 480 Gbit/s betragen. Die Lösung schlägt mit 25290 Dollar zu Buche.

Das neue Mitglied der Fastiron-Familie ist noch mit dem herkömmlichen Foundry-Asic bestückt, doch nach und nach sollen alle Geräte mit der hauseigenen Hardware der dritten Generation ausgestattet werden. Den Anfang macht der Content-Switch "Serveriron 4802", der den neuesten Foundry-Baustein enthält.

Wie das Vorgängermodell beherrscht das aktuelle Gerät das Layer-4- bis -7-Switching, ist jedoch mit der Verarbeitung von bis zu vier Millionen parallelen Zugriffen deutlich leistungsstärker. Das Gerät integriert bis zu 48 Ethernet- oder Fast-Ethernet-Ports sowie Server-seitig zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen. Die Netzgeräte sind nun ohne Funktionsunterbrechung austauschbar, zudem enthält der Serveriron Funktionen zur Bandbreitenlimitierung. Der Serveriron 4802 kostet knapp 36000 Dollar.