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Load Balancing auf Ebene 4

Foundry-Switch verteilt Server-Anfragen

05.06.1998

Über die neue Lastverteilungsfunktion kann der HTTP-, FTP-, SSL- oder E-Mail-Verkehr zwischen verschiedenen Servern verteilt werden, so der Anbieter mit der europäischen Niederlassung in Großbritannien. Dazu läßt sich eine logische Gruppe von Servern bilden, die über eine gemeinsame IP-Adresse verfügen. Der Netzwerk-Manager kann so aus Load-Balancing-Methoden wie Round Robin, Least Connections oder Weighted Passage auswählen und den Datenverkehr auf Ebene 4 verbessern, ohne die Kapazität eines der Server zu überschreiten.

Für die Belange der Sicherheit kommt der Serveriron laut Anbieter mit einer Detection- und Fail-Over-Funktion, falls ein Server ausfallen sollte. Das Hot-Standby-Feature des Switches soll dafür sorgen, daß dabei keine aktuelle Verbindung verlorengeht. Ferner kann der Administrator bestimmte Zugriffsrechte einschränken, um beispielsweise TCP-Syn-Angriffe abzuwehren. Ebenfalls möglich ist die Vergabe von Prioritäten bei TCP- und UDP-Übertragungen. Kritische Informationen lassen sich so im Fall eines Engpasses bevorzugt weiterleiten.

Der Switch Serveriron kommt in einer Variante mit acht oder 16 Ports für 10/100-Mbit/s-Ethernet in den Handel. Optional sind Erweiterungen für Fast- und Gigabit-Ethernet erhältlich. Foundry zufolge bietet das Gerät eine Durchsatzrate von 750 Mbit/s. In Deutschland wird der Switch bei den Distributoren Pandacom, Dreieich, sowie Compushack aus Neuwied angeboten. Dort kostet die Version mit acht Ports rund 21000 Mark, während für den Switch mit 16 Anschlüssen etwa 33500 Mark zu zahlen sind.