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17.03.1978 - 

"Doping" für Minis und Großrechner

FPS-Arrays vervielfachen Leistungsfähigkeit

MÜNCHEN(sf) - "Unsere Array-Prozessoren AP-120 B und AP-190 L erhöhen die Rechengeschwindigkeit von Minicomputern um einen Faktor 100 bis 200 und die von Großrechnern immerhin noch um den Faktor 10, so Dr. G. P. O'Leary, Vice President Engineering der amerikanischen Floating Point Systems (FPS) auf einer Pressekonferenz, die von der im Januar gegründeten deutschen FPS-Niederlassung im Münchner Arabellahaus veranstaltet wurde. "Denn" - präzisiert O'Leary - "beide Systeme erreichen die Schnelligkeit einer CDC 7600."

Das Modell 120B läßt sich in Verbindung mit 16 verschiedenen 16- oder 32Bit-Minicomputern einsetzen, die Version 190L mit Großrechnern der Firmen IBM, Univac, DEC und Burroughs. Dabei liegen die Anschaffungskosten für einen FPS-Array nach O'Learys Worten "in jedem Fall" unter den Kosten einer den Leistungen des AP entsprechenden Hardware-Erweiterung.

Die FPS-Prozessoren bestehen aus schnellen Registern, separatem Programm- und Datenspeicher, einem Gleitpunkt-Addierer sowie einem Multiplizierer. Alle Einheiten sind über sieben parallele, synchrone Datenpfade miteinander verbunden.