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05.08.1983 - 

FPS bringt neue Array-Prozessor-Familie

MÜNCHEN (CW) - Auf Anwendungen in Bereichen wie Signal- und Bildverarbeitung, Seismologie, Reaktortechnik oder Flugzeugbau zielen die neuen Array-Prozessoren 5000 der Floating Point Systems (FPS) GmbH, München. Diese Produktfamilie, die nur in Verbindung mit Hostrechnern arbeiten kann, senkt den Preis für eine Million Gleitkomma-Operationen pro Sekunde (Mflop) laut Hersteller auf knapp 6000 Mark.

Array-Prozessoren sind parallel zu Hauptcomputern geschaltete Systeme mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit. Sie sollen durch Übernahme rechenintensiver Jobs den Zentralcomputer entlasten. FPS zufolge besteht die neue Serie 5000 aus vier Grundmodellen, weist bis zu sechsmal höhere Leistungen gegenüber bisherigen Prozessoren dieser Art auf und bietet gleichzeitig vierfach höhere Speicherkapazitäten.

Als Hostrechner kommen für die FPS-Systeme die VAX-Familie, von Digital Equipment sowie Geräte von Perkin-Elmer, Prime oder aus der IBM-4300-Familie in Frage. "Würde man Geräte der genannten Hersteller zugrunde legen", rechnet Floating-Point-Geschäftsführer Wilfried Biela vor, "käme man auf einen Preis von 1,8 bis 2 Millionen Mark pro Mflop". Sein Unternehmen könne nun einen Preis zwischen 6000 und 17 000 Mark je Mflop bieten, den Host nicht mitgerechnet. Die Vorläufer der 5000-Familie erforderten noch 22 bis 30 000 Mark für diese Leistungseinheit.

Die neue FPS-Serie ist Herstellerangaben zufolge kompatibel mit den bereits installierten 38-Bit-Systemen von Floating Point, so daß der Anwender auf bereits bestehende System- und Anwendersoftware zurückgreifen könne. Eine Konfiguration mit 256 KWorten Hauptspeicher und 26 Mflop Leistung kostet rund 200 000 Mark, in der größten Ausbaustufe mit 62 Mflop Leistung etwa 360 000 Mark.